sad. Ruhig ist es hier gewesen, sehr ruhig. Schuld war das Buch, das ich zusammen mit Katerina Kroucheva und Daniel Stein herausgebe, ein natürlich ganz wunderbarer Sammelband zur Comic-Forschung, der im August bei transcript erscheint. (Links zu sehen ist das vorläufige Cover, illustriert von Anjin.)
Leider geht die Arbeit an einem solchen Band nicht nur mit massiv erhöhtem Kippenkonsum, ungesunder Ernährung, viel zu wenig Schlaf und damit einher, dass man auf einer Lesung von Reinhard Jirgl aus Versehen Uwe Timm mit „Guten Abend, Herr Jirgl“ anspricht, sondern außerdem mit viel zu wenig Zeit für alles andere – unter anderem für dieses kleine Blog.
Aber, whatever, hello, it’s good to be back, um eine der Bands zu zitieren, die mein Mitbewohner über alles hasst. Und, von einem Verlagsvertreter habe ich erfahren, dass es sich bei wissenschaftlichen Publikationen immer empfiehlt, potentiellen Kunden Inhaltsverzeichnisse zu präsentieren. Here you go:
- Daniel Stein/Stephan Ditschke/Katerina Kroucheva: »Birth of a Notion. Comics als populärkulturelles Medium« (S. 7-27)
- Stephan Packard: »Was ist ein Cartoon? Psychosemiotische Überlegungen im Anschluss an Scott McCloud« (S. 29-51)
- Stephanie Hoppeler/Lukas Etter/Gabriele Rippl: »Intermedialität in Comics. Neil Gaimans The Sandman« (S. 53-79)
- Frank Kelleter/Daniel Stein: »Great, Mad, New. Populärkultur, serielle Ästhetik und der frühe amerikanische Zeitungscomic« (S. 81-117)
- Andreas Platthaus: »Einbruch der Zeit. Zu einem Zwischenraum und einem Textkasten in Frank Kings Gasoline Alley« (S. 119-130)
- Stephan Ditschke/Anjin Anhut: »Menschliches, Übermenschliches. Zur narrativen Struktur von Superheldencomics« (S. 131-178)
- Ole Frahm: »Enthauptung. Independent Comics und ihre Unabhängigkeit von bürgerlichen Kunstbegriffen« (S. 179-200)
- Daniel Stein: »Was ist ein Comic-Autor? Autorinszenierung in autobiografischen Comics und Selbstporträts« (S. 201-237)
- Thomas Becker: »Genealogie der autobiografischen Graphic Novel. Zur feldsoziologischen Analyse intermedialer Strategien gegen ästhetische Normalisierungen« (S. 239-264)
- Stephan Ditschke: »Comics als Literatur. Zur Etablierung des Comics im deutschsprachigen Feuilleton seit 2003« (S. 265-280)
- Monika Schmitz-Emans: »Literatur-Comics zwischen Adaptation und kreativer Transformation« (S. 281-308)
- Rolf Lohse: »Acquefacques, Oubapo & Co. Medienreflexive Strategien in der aktuellen französischen bande dessinée« (S. 309-334)
- Jens R. Nielsen: »Manga – Comics aus einer anderen Welt?« (S. 335-357)
Außerdem erscheint demnächst, darauf muss natürlich ebenfalls hingewiesen werden, die Jubiläumsausgabe der Comic-Zeitschrift Reddition, in der sich ebenfalls ein Aufsatz von mir findet. Sehr sinnvoll sind bekanntermaßen Mehrfachverwertungen, weshalb wir ihn in ausgebauter Form auch in den werten Sammelband übernommen haben. Jaja, ich weiß schon, das muss nicht kommentiert werden… Aber es finden sich viele andere spannende Essays in der Doppelausgabe 49/50 der Reddition, die das Verhältnis von Comic und Literatur beleuchten – ein prima Heft! – So, Ende des Werbeblocks.]
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Tags: Buch, Comic, Forschung, Populärkultur, Superhelden, Watchmen, Wissenschaft
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