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	<title>klammer auf, klammer zu</title>
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		<title>klammer auf, klammer zu</title>
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		<title>[Schrift 006: Im Wendekreis des Hummers</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 19:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[David Foster Wallace]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Esskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Hummer]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[sad. Schon mehr als ein Jahr ist es nun her, dass der viel gerühmte amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace ums Leben gekommen ist. Sein postmoderner Roman Unendlicher Spaß ist erst nach seinem Tod in deutscher Sprache erschienen, begleitet von euphorischem medialen Getöse: Das Feuilleton hat sich überschlagen, im Fernsehen wurde der ziegelsteindicke Roman präsentiert, die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1369&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><a href="http://www.jamesandwarrington.com/dalibor-schulwege/"><img class="alignleft size-full wp-image-1371" title="Cover - Wallace, David Foster - ''Am Beispiel des Hummers'' (2009)" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/11/schrift-006-cover-wallace-david-foster-am-beispiel-des-hummers-2009.jpg?w=200&#038;h=335" alt="" width="200" height="335" /></a></span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong>sad. </strong>Schon mehr als ein Jahr ist es nun her, dass der viel gerühmte amerikanische Schriftsteller <a href="http://openreflections.files.wordpress.com/2009/08/david-foster-wallace-with-friend-by-marion-ettlinger.jpg" target="_blank">David Foster Wallace</a> ums Leben gekommen ist. Sein postmoderner Roman <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/32597.html" target="_blank"><em>Unendlicher Spaß</em></a> ist erst nach seinem Tod in deutscher Sprache erschienen, begleitet von euphorischem medialen Getöse: Das Feuilleton hat sich überschlagen, im Fernsehen wurde der ziegelsteindicke Roman präsentiert, die Beiträge in Weblogs sind kaum zu überblicken. In den USA ist <em>Infinite Jest</em> bereits 1996 erschienen, und seitdem hatte sich Wallace mit Kurzgeschichten und Essays vor allem kürzeren Formen gewidmet. Und es lohnt sich, einen Blick über den Tellerrand des wortgewaltigen, komplex verschachtelten <em>opus magnum</em> zu werfen, denn David Foster Wallace tritt dem Leser in einem anderen, deutlicheren Licht entgegen.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">2003 ist Wallace von der Zeitschrift <em><a href="http://www.gourmet.com/" target="_blank">Gourmet</a> </em>beauftragt worden, einen Beitrag über das 56. <a href="http://www.mainelobsterfestival.com/" target="_blank">Maine Lobster Festival</a> zu schreiben, ein Festival, bei dem es vor allem um eines geht: das Verspeisen von Hummern. Über viele Seiten schildert Wallace sachlich und detailliert, wie eine kaum fassbare Menge der Tiere in verschiedensten Variationen zum Verzehr angeboten wird, zuvor lebend gekocht im <a href="http://www.lasplash.com/uploads/4/Lobster-Festival-20.jpg" target="_blank"><em>World Largest Lobster Cooker</em></a>. Die Leser des <em>Magazine of Good Living</em> bekommen zunächst, was sie erwarten: einen Bericht über die populärste Hummer-Sause der Welt. Doch etwa nach der Hälfte des Essays kommt der studierte Philosoph Wallace zu den eigentlichen Fragen, die der kollektive Hummerverzehr bei ihm aufgeworfen hat. Ohne diejenigen zu verurteilen, die Hummerfleisch als Delikatesse genießen, denkt er darüber nach, wie es eigentlich möglich ist, Hummer zuerst bei lebendigem Leib zu kochen, anschließend jedoch mit Genuss zu verspeisen. Geschickt hält er die Leser bei Stange, bis er diese Frage stellt – und nachdem sie bereits Zeit investiert haben, um einen großen Teil des Artikels zu lesen, lesen sie ihn, so ist zu wohl, vermutlich auch zu Ende und weichen den Überlegungen nicht aus.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Sie begegnen einem David Foster Wallace, der mit rationalen, argumentativen Mitteln zu zeigen versucht, dass Hummer entgegen aller Behauptungen vonseiten der Hummerfleisch-Lobby durchaus Schmerzen empfinden können und dementsprechend leiden, wenn man sie dazu vorbereitet, von uns gegessen zu werden. Wallace bewegt sich hierzu in den Untiefen der Psychologie des Geistes und der Biologie. Er sinniert darüber, was es eigentlich heißt, Schmerzen zu haben, und wie wir gerechtfertigterweise davon ausgehen können, dass andere sich in diesem mentalen Zustand befinden, den wir selbst kaum in Worte fassen können. Im Endeffekt, so könnte man seinen Ausführungen entgegenhalten, tappt er schließlich in die Behaviorismus-Falle: Sieht man, wie die Hummer noch etwa eine halbe Minute versuchen, aus dem kochenden Wasser zu entkommen, kann man gar nicht anders, als anzunehmen, was sie erleben, würde ihnen ziemlich wehtun. Dass sie tatsächlich Schmerzen empfinden, weiß man aber natürlich nicht. Es könnte genauso ein einfacher Fluchtinstinkt sein, der auf einer ganz anderen Empfindung beruht, die dem sterbenden Hummer sagt: Das Ende ist nah.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Schön ist jedoch auch das nicht, und ganz unabhängig von Wallace Argumentation kommt man auch auf diesem Weg an den Schlusspunkt seiner Überlegungen: Der Aufforderung, sich Gedanken darüber zu machen, warum wir eigentlich so handelt, wie wir es zumeist eher unreflektiert tun – und darüber, was das Handeln der Hummer-Connaiseure eigentlich mit dem <em>Good Living</em> zu tun hat, dem guten Leben, dass im Namen der inzwischen übrigens eingestellten Feinschmeckerzeitschrift steckt. Diese Appelle scheinen denkbar banal, vage außerdem – und sind gleichzeitig so wichtig. Sie wirken nur deshalb nicht in unangemessenem Maße pädagogisch, weil Wallace sie aus einem Beispiel speist, dessen moralische Tragweite intuitiv einleuchtet. Das <em>Beispiel des Hummers</em> ist schlicht, aber wirkungsvoll: Natürlich kommt der Leser des Essays von selbst auf die Fragen, die Wallace aufwirft. Umso leichter, zu denken, der Autor würde mit erhobenem Zeigefinger tadelnd umhergehen. Doch gerade weil er grundlegende moralische Fragen geradezu naiv stellt, fühlt man sich nicht ernsthaft ermahnt oder zurechtgewiesen. Vielmehr stößt Wallace den Leser auf sich selbst und ist damit wieder bei seinem Thema: Dass wir glauben, die köchelnden Hummer empfänden Schmerzen, liegt daran, dass wir ihr Verhalten so deuten, und zwar weil wir uns ähnlich verhalten würden. Und auch, dass wir Hummerfleisch trotzdem genießen können, liegt an uns, daran nämlich, dass wir den verendenden Hummer im Topf einfach ausblenden. Ebenso blenden wir grundlegende moralische Probleme häufig aus, genau solche, wie sie sich in <em>Am Beispiel des Hummers</em> finden. Das ist ein Grund, sich genauer mit dem Autor von <em>Unendlicher Spaß</em> zu beschäftigen und auch einen Blick in seine kürzeren Schriften zu werfen: David Foster Wallace scheut sich nicht, die einfachen, aber großen Fragen zu stellen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><em>David Foster Wallace: Am Beispiel des Hummers, übers. v. Marcus Ingendaay, Hamburg, Zürich: Arche 2009. (78 S.)</em>]</span></p>
Posted in Schrift Tagged: David Foster Wallace, Essay, Esskultur, Hummer, Kritik, Literatur, Lobster <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1369/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1369/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1369/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1369/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1369/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1369/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1369/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1369/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1369/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1369/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1369&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">sad</media:title>
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		<title>[Sounds &#124; Signs 005: Oktober</title>
		<link>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/11/08/sounds-signs-005/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 15:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds | Signs]]></category>
		<category><![CDATA[Filmmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[sad. Mit leichter Verspätung: die Oktober-Hitparade. Wer sich da wieder einmal auf den ersten Platz geschlichen hat&#8230;

01. Morrissey: »Speedway« (Vauxhall And I, 1994)

02. Crystal Castles: »Alice Practice « (dto., 2008)


03. Julia Hummer &#38; Too Many Boys: »Endsong« (Downtown Cocoluccia, 2005)


 
04. The Fever: »Gray Ghost« (Red Bedroom, 2005)


05. Sophia: »Reprise« (Absolute Giganten O.S.T., 1999)


Und weil [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1361&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong>sad. </strong>Mit leichter Verspätung: die Oktober-Hitparade. Wer sich da wieder einmal auf den ersten Platz geschlichen hat&#8230;<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">01. <strong>Morrissey: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Speedway</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>Vauxhall And I</em>, 1994)</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/11/08/sounds-signs-005/"><img src="http://img.youtube.com/vi/hMW_n5XNG_A/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">02. <strong>Crystal Castles: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Alice Practice</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (dto., 2008)</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/11/08/sounds-signs-005/"><img src="http://img.youtube.com/vi/ovV_baO8gho/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;">
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">03. <strong>Julia Hummer &amp; Too Many Boys: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Endsong</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>Downtown Cocoluccia</em>, 2005)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/11/08/sounds-signs-005/"><img src="http://img.youtube.com/vi/naXmUcU1KOc/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">04. <strong>The Fever: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Gray Ghost</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>Red Bedroom</em>, 2005)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/11/08/sounds-signs-005/"><img src="http://img.youtube.com/vi/P93h7oJ5QcQ/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">05. <strong>Sophia: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Reprise</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>Absolute Giganten O.S.T.</em>, 1999)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/11/08/sounds-signs-005/"><img src="http://img.youtube.com/vi/o4LYoWcRNZ4/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Und weil es so schön ist: hier noch einmal in der wunderbar gefühlsduseligen Schlussszene aus <em>Absolute Giganten</em> (1998):</span></p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/11/08/sounds-signs-005/"><img src="http://img.youtube.com/vi/jQiqpX7EbqU/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">So long.]<br />
</span></p>
Posted in Sounds | Signs Tagged: Filmmusik, Musik <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1361/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1361&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>[Von Klügeren lernen 012: Gehörn</title>
		<link>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/11/07/von-kluegeren-lernen-012/</link>
		<comments>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/11/07/von-kluegeren-lernen-012/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 19:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Von Klügeren lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Kognitionsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreferentialität]]></category>

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		<description><![CDATA[
sad. Die gebeutelte Zeitschrift Literaturen hat gerade einen Relaunch erfahren dürfen. Hübsch ist die neue Ausgabe geworden, wenn auch nur unwesentlich aufregender als die alte Version der Zeitschrift. (Zusätzlich gibt es übrigens ein sicherlich von gewaltigem Erfolg gekröntes Internetportal, in dem allerlei Artikel aus den Publikationen des Friedrich Berlin Verlags zu finden sind, das &#8211; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1352&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignleft size-full wp-image-1355" title="Jehörn" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/11/von-kluegeren-lernen-012-gehirn.jpg?w=200&#038;h=258" alt="Von Kluegeren lernen 012 - Gehirn" width="200" height="258" /></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong>sad. </strong>Die gebeutelte Zeitschrift <em>Literaturen</em> hat gerade einen Relaunch erfahren dürfen. Hübsch ist die neue Ausgabe geworden, wenn auch nur unwesentlich aufregender als die alte Version der Zeitschrift. (Zusätzlich gibt es übrigens ein sicherlich von gewaltigem Erfolg gekröntes Internetportal, in dem allerlei Artikel aus den Publikationen des Friedrich Berlin Verlags zu finden sind, das &#8211; gewitzter Titel&#8230; &#8211; <a href="http://www.kultiversum.de/" target="_blank">kultiversum</a>). Wie dem auch sei: Jochen Schmidt, dessen letztes Buch, <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/30785.html" target="_blank"><em>Schmidt liest Proust</em></a>, ich lektorieren durfte, hat darin einen wunderbar sinnfreien Artikel mit dem Titel »Gehirngedanken«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> publiziert. Darin heißt es: </span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Manche Menschen schützen ja ihr Gehirn mit einem Fahrradhelm, anscheinend halten sich diese eitlen Narren für unersetzlich. [...] Der Vorteil ist, dass mein Gehirn eines der wenigen Gehirne ist, die sich sich selbst vorstellen können. Das liegt daran, dass es so unkomplex ist, dass sogar ein so unkomplexes Gehirn wie meines es schafft, es zu verstehen. Selbsterkenntnis fällt natürlich den Dummen viel leichter.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Über solche Sätze freue ich mich, denn sie helfen auch mir, zu verstehen: Mein Hirn tickt ähnlich, Komplexität ist ihm ein Fremdwort.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><em>Jochen Schmidt: </em></span><em><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Gehirngedanken</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«, in: Literaturen 10 (Oktober 2009), H. 10, S. 85.</span></em><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">]</span></p>
Posted in Von Klügeren lernen Tagged: Gehirn, Jochen Schmidt, Kognitionsforschung, Selbstreferentialität <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1352/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1352&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">sad</media:title>
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			<media:title type="html">Jehörn</media:title>
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		<item>
		<title>[Live und direkt 005: Frankfurter Buchmesse 2009</title>
		<link>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/10/14/live-und-direkt-005/</link>
		<comments>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/10/14/live-und-direkt-005/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 16:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Live und direkt]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[sad. Nach längerer Pause (manchmal gut, so etwas) treibe ich mich mit dem Verlag Voland &#38; Quist auf der Frankfurter Buchmesse herum. News, Photos und so weiter und so fort sind bei Twitter zu finden. Aloha-hey!]

Posted in Kulturbetrieb, Live und direkt Tagged: Buchmesse Literatur      <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1347&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong>sad. </strong>Nach längerer Pause (manchmal gut, so etwas) treibe ich mich mit dem Verlag Voland &amp; Quist auf der Frankfurter Buchmesse herum. News, Photos und so weiter und so fort sind bei <a href="http://www.twitter.com/stephanditschke">Twitter</a> zu finden. Aloha-hey!]<br />
</span></p>
Posted in Kulturbetrieb, Live und direkt Tagged: Buchmesse Literatur <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1347/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1347/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1347/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1347/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1347/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1347/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1347/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1347/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1347/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1347/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1347&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>[Sounds &#124; Signs 004: September</title>
		<link>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/24/signs-sounds-004/</link>
		<comments>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/24/signs-sounds-004/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 10:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds | Signs]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/?p=1314</guid>
		<description><![CDATA[sad. Die September-Hitparade. This kicks ass. Not.

01. Dinosaur Jr.: »See You « (Farm, 2009)

02. Fever Ray: »When I Grow Up« (dto., 2009)


03. Museum: »For The Very First Time« (Exit Wounds, EP 2005)


04. Crystal Castles: »Xxzxcuzx Me« (dto., 2008)


05. Morrissey: »Suedehead« (Viva Hate, 1988)


So long.]

Posted in Sounds &#124; Signs Tagged: Musik      [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1314&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong>sad. </strong>Die September-Hitparade. This kicks ass. Not.<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">01. <strong>Dinosaur Jr.: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»See You</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>Farm</em>, 2009)</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/24/signs-sounds-004/"><img src="http://img.youtube.com/vi/eSXtgqdmXMw/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">02. <strong>Fever Ray: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">When I Grow Up</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>dto.</em>, 2009)</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/24/signs-sounds-004/"><img src="http://img.youtube.com/vi/4F-CpE73o2M/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">03. <strong>Museum: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»For The Very First Time</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>Exit Wounds</em>, EP 2005)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/24/signs-sounds-004/"><img src="http://img.youtube.com/vi/i1xUqYhnXxg/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">04. <strong>Crystal Castles: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Xxzxcuzx</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Me«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>dto.</em>, 2008)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/24/signs-sounds-004/"><img src="http://img.youtube.com/vi/_uJ_gdEdMp8/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">05. <strong>Morrissey: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Suedehead</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>Viva Hate</em>, 1988)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/24/signs-sounds-004/"><img src="http://img.youtube.com/vi/7bOlSReSPwM/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">So long.]<br />
</span></p>
Posted in Sounds | Signs Tagged: Musik <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1314/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1314/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1314/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1314/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1314/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1314/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1314/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1314/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1314/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1314/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1314&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>[Eckige Augen 020: Das Ende ist nah. Vielleicht</title>
		<link>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/23/eckige-augen-020/</link>
		<comments>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/23/eckige-augen-020/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 00:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eckige Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Coming of Age]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Killer]]></category>
		<category><![CDATA[Männer ohne Hals]]></category>
		<category><![CDATA[Populärkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Terminator]]></category>

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		<description><![CDATA[Titel. Terminator: The Sarah Connor Chronicles
Staffeln. 2 (à 9/22 Folgen)
Koordinaten. USA 2007-2009 (Creator: Josh Friedman)
Zeit. 03.2009-09.2009
Ort. Hamburg
Modus. Wachsende Begeisterung
Gesellschaft. None

sad. Lange hat mich die Terminator-Reihe eher genervt, bis ich 2003 Terminator 3 im Hamburger Grindel-Kino gesehen habe,. Die letzte Reihe hat den gesamten Film hindurch jubelnd Arnold Schwarzenegger angefeuert, was ziemlich komisch war, vor allem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1307&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Titel.</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> <strong><span style="color:navy;">Terminator: The Sarah Connor Chronicles</span></strong><br />
<strong>Staffeln.</strong> 2 (à 9/22 Folgen)<br />
<strong>Koordinaten.</strong> USA 2007-2009 (Creator: Josh Friedman)<br />
<strong>Zeit.</strong> 03.2009-09.2009<br />
<strong>Ort.</strong> Hamburg<br />
<strong>Modus.</strong> Wachsende Begeisterung<br />
<strong>Gesellschaft.</strong> None<br />
</span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><img class="alignleft size-medium wp-image-1311" title="Eckige Augen 020 - Poster - ''Terminator S.C.C'' (2007-09)" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/09/eckige-augen-020-poster-terminator-s-c-c-2007-09.jpg?w=203&#038;h=300" alt="Eckige Augen 020 - Poster - ''Terminator S.C.C'' (2007-09)" width="203" height="300" />sad.</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Lange hat mich die <em>Terminator</em>-Reihe eher genervt, bis ich 2003 <em>Terminator 3</em> im Hamburger Grindel-Kino gesehen habe,. Die letzte Reihe hat den gesamten Film hindurch jubelnd Arnold Schwarzenegger angefeuert, was ziemlich komisch war, vor allem aber dazu geführt hat, dass ich mir die alten Filme noch einmal angesehen habe &#8211; und, zack, war&#8217;s um micht geschehen. Dickes Geballere und &#8211; ganz im Gegensatz etwa zur langweiligen  <a href="http://www.gadgetvenue.com/wp-content/uploads/2007/06/robocop-suit.JPG" target="_blank"><em>Robocop</em></a>-Reihe &#8211;  allerlei philosophische Problemchen, die als Subtext verhandelt werden und als Alibi vorgeschoben werden können, wenn man sich in pseudointellektuellen Kreisen einmal rechtfertigen muss &#8211; was will man mehr?</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Die <em>Sarah Connor Chronicles</em> setzen acht Jahre nach <a href="http://www.terminators.ch/inc/_templates_/standard/movies/T2/images/t2_posterG.jpg" target="_blank"><em>Terminator 2: Judgment Day</em></a> im Jahr 1999 ein. <a href="http://www.poptower.com/images/db/2709/420/300/thomas-dekker.jpg" target="_blank">John Connor</a> (Thomas Dekker) &#8211; zukünftiger Anführer der Rebellion gegen die Maschinen &#8211; und seine Mutter <a href="http://ultimate-fansites.com/t-scc/mm/images/showinfo.png" target="_blank">Sarah Connor</a> (Lena Headey) halten sich vor der Polizei und möglicherweise aus der Zukunft zurückgesandten, fiesen Terminators versteckt. Natürlich werden sie von einem ganz besonders garstigen T-888 aufgespürt, freundlicherweise jedoch vom umprogrammierten Terminator <a href="http://robostuff.com/wp-content/robostuff-com/gallery/robots-catalog/Cameron-Terminator.jpg" target="_blank">Cameron</a> (groß-, groß-, großartig gespielt von </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Summer Glau</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">) gerettet. Cameron wurde vom John Connor der Zukunft eigens dazu in die Vergangenheit geschickt und entwischt dem bösen Terminator <a href="http://remote.lohudblogs.com/files/2008/02/cromartie.jpg" target="_blank">Cromartie</a> gemeinsam mit Familie Connor ins Jahr 2007.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Dort gibt es allerlei zu tun, denn Skynet, jene künstliche Intelligenz, die irgendwann die Menschheit beinahe auslöschen wird, ist bereits in der Entwicklung. Das Dreiergespann erhält Unterstützung vom ebenfalls zurückgesandten <a href="http://i40.tinypic.com/2n098ua.jpg" target="_blank">Derek Reese</a> (Brian Austin Green), also Johns Onkel (der dies zunächst nicht weiß), von Sarahs altem Lebenspartner <a href="http://static.tvguide.com/MediaBin/Galleries/Shows/S_Z/Ta_Th/Terminator_SarahConnorChronicles/season2/terminator_sarah_connor80.jpg" target="_blank">Charley Dickson</a> (Dean Winters), erst Fallstricke zwischen die Beine, dann ebenfalls Unterstützung von FBI-Agent <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/b2/Ellison,_James.jpg" target="_blank">James Ellison</a> (Richard T. Jones), allerlei Terminatoren treiben ihr Unwesen und versuchen, die Gruppe zu erledigen, müssen jedoch fast immer selbst dran glauben, ein schicker Flüssigmetall-T-1001 ersetzt eine Konzernchefin, <a href="http://images1.wikia.nocookie.net/terminator/images/5/59/Weaver-Terminating.jpg" target="_blank">Catherine Weaver</a>, um den Entwurf eines Supercomputers zu beschleunigen, einige der Hauptfiguren und ein Haufen Unbeteiligter müssen sterben oder werden tragischerweise gerettet, nur um in der Zukunft irgendwann eine wichtige Rolle in der Rebellion zu spielen und ein relevanteres Ende zu finden, falls die eventuell gerade umgestaltete Zukunft noch jene ist, die die Zurückgereisten kennen, kurz: die Fäden werden immer verworrener &#8211; und irgendwann scheinen auch die Hauptfiguren nicht mehr zu wissen, ob ihr Strampeln gegen die scheinbar immer unausweichlicher werdende nukleare Apokalypse irgendetwas bewirkt.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Bei ihrem Vorgehen orientieren sie sich an vielen, zumeist unklaren Hinweisen auf die Entwicklunge von Skynet, ohne dass dabei klar wäre, wie diese Hinweise zusammenhängen. Nicht verwunderlich also, dass John irgendwann eine Therapie besucht, Sarah nervlich schwer angeschlagen ist und immer mehr Freunde, Bekannte, Unbeteiligte oder Menschen, die an einem Teil von Skynet arbeiten, sterben müssen, meistens, ohne zu wissen, warum all das mit ihnen geschieht.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Ohne zuviel über den Fortgang der sehr intelligent konzipierten Serie zu verraten, sei soviel gesagt: Sie bleibt in ähnlicher Weise wie <em>Twin Peaks</em> ein Fragment (mit einer großartigen Pointe in der letzten Folge); es ist lange nicht alles gesagt, es sind lange nicht alle Handlungsstränge zu einem Ende gebracht, trotzdem ist man nicht völlig gefrustet, weil man nicht alles erfährt, was es zu erzählen gibt. Denn die Serie enthält bereits jetzt genug Dinge, über die man nachdenken kann, sodass es vielleicht gar nicht schlecht ist, dass sie nicht verrät, ob, wann und warum Skynet schließlich doch die Macht übernommen hat: Zunächst werden ungefähr alle Vorstellungen über Schicksal, Zukunftsdetermination und Beeinflussbarkeit der Zukunft auseinandergenommen, die man sich denken kann (naja, zumindest ziemlich viele), und damit &#8211; auf eine allgemeinere Ebene gehoben &#8211; immer auch die Grenzen der Reichweite eigener Handlungen problematisiert, all das hübsch verpackt in clevere Stories, die meistens in den Folgen abgeschlossen werden, während sich die Rahmenhandlung natürlich durch die gesamte Serie zieht. Dabei wird übrigens nicht nur geballert, vielmehr steht das Zwischenmenschliche im Mittelpunkt der Serie &#8211; und die Beziehungen zwischen Menschen und Maschinen.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Diese sind meistens zwar einfach gestrickt, da natürlich die meisten Terminatoren Familie Connor und jene, die sie beschützen oder von denen sie beschützt werden, lediglich töten sollen. Bei den beiden T-was-weiß-ich-Modellen, die für ein komplexeres Bild künstlicher Intelligenzen sorgen, gestalten sich die Beziehungen zu den Menschen, die sie beschützen sollen (Cameron) oder zu denen sie ein ambivalentes Verhältnis haben (<a href="http://www.cjcs.com/tib/wp-content/uploads/2009/01/catnsav-240.jpg" target="_blank">Catherine Weaver</a> [gespielt von Garbage-Sängerin Shirley Manson]), ein wenig verworrener. Beide Cyborgs verändern sich nämlich, je länger sie mit Menschen zu tun haben, und zwar weil ihre vorgegebenen Daseinszwecke es notwendig machen, dass sie bis zu einem gewissen Maß offen gegenüber Menschen und ihren teilweise irrationalen Einstellungen und Gefühlen sind.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Das macht sie noch nicht zu Personen, sie kommen an diesen Status jedoch ziemlich dicht heran: Sie lernen, immer differenziertere Entscheidungen zu treffen, adaptieren Gefühle und tätigen Handlungen aus Gründen, deren Zweckrationalität kaum mehr auszumachen ist &#8211; trotzdem bleibt ihre Antwort auf die Frage danach, wie sie handeln sollen, letztlich doch gebunden an ihre Programmierung: Ihr Handeln zielt immer auf die Erfüllung ihres <em>telos</em> als Diener eines der beiden [sic!] mächtigen Computerprogramme oder dem Ziel, John Connor zu beschützen. Wie sich in der letzten Folge zeigt, ist aber das Potential zumindest eines der besagten Computerprogramme nicht darauf beschränkt. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Whatever. Um auszusprechen, was vermutlich bereits aus all diesen wagen, Spoiler weitestgehend vermeidenden Andeutungen spricht: Eine anregende, anspielungsreiche, spannende, actionlastige, mal soapige, mal furchtbar tragische Serie, die anzusehen sich wirklich lohnt.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">]</span></p>
Posted in Eckige Augen Tagged: Action, Coming of Age, Film, Killer, Männer ohne Hals, Populärkultur, Serie, Terminator <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1307/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1307&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Eckige Augen 020 - Poster - ''Terminator S.C.C'' (2007-09)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>[Draußen nur die Welt 007: Demonstrationsfreiheit. Oder so.</title>
		<link>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/13/draussen-nur-die-welt-007/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 15:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen nur die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeigewalt]]></category>

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		<description><![CDATA[sad. Wie lehrreich, wenn innerhalb eines Tages die beiden Seiten der Demo-Gewalt-Medaille vorgeführt werden: Während die Polizei beim gestrigen Hamburger Schanzenfest lediglich Beobachter in Zivil eingesetzt hat und die behelmten grünen Männchen erst auf der Bildfläche erschienen, als eine Polizeiwache  von Linksautonomen angegriffen wurde, die nicht wussten, wie sie mit dieser entspannten Situation umgehen sollten, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1289&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">sad.</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Wie lehrreich, wenn innerhalb eines Tages die beiden Seiten der Demo-Gewalt-Medaille vorgeführt werden: Während die Polizei beim gestrigen Hamburger Schanzenfest lediglich Beobachter in Zivil eingesetzt hat und die behelmten grünen Männchen erst auf der Bildfläche erschienen, <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,648674,00.html" target="_blank">als eine Polizeiwache  von Linksautonomen angegriffen wurde</a>, die nicht wussten, wie sie mit dieser entspannten Situation umgehen sollten, ist auf der </span><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/304/153/" target="_blank"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Freiheit statt Angst</span></a><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/304/153/" target="_blank">«-Demo</a> in Berlin, die ebenfalls gestern stattgefunden hat, das Folgende passiert. Das Video ist inzwischen hinlänglich bekannt, es zu präsentieren aber eine Sache des Prinzips, wie ich finde. Deshalb auch hier:</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/13/draussen-nur-die-welt-007/"><img src="http://img.youtube.com/vi/TDYfm-NsXq8/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Bin gespannt, wie man sich hierfür rechtfertigt. Ob mal wieder ein <a href="http://s3.amazonaws.com/twitpic/photos/large/27420771.jpg?AWSAccessKeyId=0ZRYP5X5F6FSMBCCSE82&amp;Expires=1252858353&amp;Signature=kOqZa126%2FHthl%2F5vTrrCrW1VbPY%3D" target="_blank">armer, armer Polizist überfordert</a> war?]<br />
</span></p>
Posted in Draußen nur die Welt Tagged: Demo, Polizeigewalt <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1289/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1289&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>[Sounds &#124; Signs 003: August</title>
		<link>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/02/sounds-signs-003/</link>
		<comments>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/02/sounds-signs-003/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 15:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds | Signs]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[sad. Die August-Hitparade. Seltsame Mischung. Naja, whatever:

01. The Movements: »Save Me« (The World, The Flesh And The Devil, 2009)


War leider in keiner besseren Fassung zu finden&#8230; Aber: eine riesige Live-Band, am 26.10. im Hafenklang/HH

02. IAMX: »Song Of Imaginary Beings« (The Alternative, 2006)


03. The Herbaliser: »Generals« (Take London, 2005)




Das offizielle Musikvideo ist wirklich schäbig, deshalb hier [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1269&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong>sad. </strong>Die August-Hitparade. Seltsame Mischung. Naja, whatever:<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">01. <strong>The Movements: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Save Me</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>The World, The Flesh And The Devil</em>, 2009)</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/02/sounds-signs-003/"><img src="http://img.youtube.com/vi/HFB0EFNJ0EA/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">War leider in keiner besseren Fassung zu finden&#8230; Aber: eine riesige Live-Band, am 26.10. im <a href="http://www.hafenklang.org/" target="_blank">Hafenklang</a>/HH<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">02. <strong>IAMX: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Song Of Imaginary Beings</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>The Alternative</em>, 2006)</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/02/sounds-signs-003/"><img src="http://img.youtube.com/vi/f3Da6v0IlXc/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">03. <strong>The Herbaliser: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Generals</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>Take London</em>, 2005)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/02/sounds-signs-003/"><img src="http://img.youtube.com/vi/Qqb4FT3D_SA/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7HK_rdMcePs&amp;feature=related" target="_blank">offizielle Musikvideo</a> ist wirklich schäbig, deshalb hier ein Ersatz.<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">04. <strong>The Indelicates: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»&#8230; If Jeff Buckley Had Lived</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>American Demo</em>, 2008)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/02/sounds-signs-003/"><img src="http://img.youtube.com/vi/QjyWrjpXchk/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">05. <strong>Morrissey: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Everyday Is Like Sunday</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>Viva Hate</em>, 1988)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/09/02/sounds-signs-003/"><img src="http://img.youtube.com/vi/SW9MlEFwdNc/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;">
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">So long.]<br />
</span></p>
Posted in Sounds | Signs Tagged: Musik <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1269/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1269/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1269/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1269/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1269/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1269/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1269/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1269/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1269/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1269/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1269&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">sad</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Diabetes als Ausrede 002: Pumpe, Pen und Pop</title>
		<link>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/08/27/krankes-zeug-002/</link>
		<comments>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/08/27/krankes-zeug-002/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 21:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankes Zeug]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Trash]]></category>

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		<description><![CDATA[jf. Sehr geehrte Typ-1-Diabetiker, sehr geehrte Standard-Menschen (Typ-2-Diabetiker werden auf Wunsch des Patienten ausdrücklich nicht gegrüßt, da er sie für Schummler hält: Mit ein bisschen Disziplin und Fitness hätten sie die Zuckerkrankheit umgehen können),
anlässlich des Jahrestages der Kinder- und Jugenddiabetes am 2. August, den Sie hoffentlich genauso gefeiert haben wie Weihnachten, ist es eine ganz [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1242&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1264" title="Diabetes als Ausrede 002 - Pumpenpop" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/08/diabetes-als-ausrede-002-pumpenpop.jpg?w=200&#038;h=400" alt="Diabetes als Ausrede 002 - Pumpenpop" width="200" height="400" />jf.</strong> Sehr geehrte Typ-1-Diabetiker, sehr geehrte Standard-Menschen (Typ-2-Diabetiker werden auf Wunsch des Patienten ausdrücklich nicht gegrüßt, da er sie für Schummler hält: Mit ein bisschen Disziplin und Fitness hätten sie die Zuckerkrankheit umgehen können),</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">anlässlich des Jahrestages der Kinder- und Jugenddiabetes am 2. August, den Sie hoffentlich genauso gefeiert haben wie Weihnachten, ist es eine ganz besondere Ehre ein weiteres Mal das breite und wunderbare Themenfeld der Diabetes als Ausrede zu betreten. In einem Fernsehbericht über den besagten Jahrestag ging es insbesondere um die Insulin-Pumpe, die durch ihre einfache Handhabung Kindern den Einstieg in ein von der Krankheit gezeichnetes Leben erleichtern soll. Im darauf folgenden Gespräch mit dem Patienten, der zurzeit seine voraussichtlich letzten Schulferien genießt, erklärte er kurz, warum er den normalen Insulin-Pen der Insulin-Pumpe vorzieht. Man erhält durch die dabei vorgebrachten Argumente einen guten Einblick in die typische Denkweise eines selbst- und krankheitsbewussten Diabetes-Patienten:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Es ist vermutlich ein äußerst merkwürdiges Gefühl sich dauerhaft mit einem 1 cm langen Katheter im Bauch zu bewegen. Spätestens nach den <em>Saw</em>-Filmen sollte man eine gesunde Abneigung gegen Fremdkörpern im eigenen Körper entwickelt haben.</span></li>
<li><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Der Gedanke an einen Bioport weckt zurecht die Angst, nun, zum Beispiel eine menschliche Spielkonsole zu werden, etwa so wie in dem Film <em>eXistenZ</em>.</span></li>
<li><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Besonders bei Fans der digitalen Monster – und diese sind schließlich zumeist Kinder – könnte eine Pumpe problematische Assoziationen hervorrufen: Wie im Bild zu sehen ist, ähnelt sie nur allzu sehr dem <em>Digivice </em>(Digimon der zweiten Generation). Phantasievolle Kinder könnten mit ihrem Blutzuckerwert herumexperimentieren, um so in die digitale Welt zu kommen&#8230;</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Wie man sieht: Es gibt hinreichende Gründe, keine Pumpe, sondern einen Pen zu verwenden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Um wenigstens noch in aller Kürze zum eigentlichen Thema zu kommen, hier noch ein kleines Beispiel, wie die dieser moralisch und geschmacklich grenzwertigen Kolumne zugrunde liegende Ideologie umgesetzt werden kann:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Der Patient war gerade in die sechste Klasse gekommen, als er am Morgen eines Schultages feststellte, dass er weder Lust auf die anstehenden Schulstunden hatte noch auf sie vorbereitet war. Um dem vor ihm liegenden Stress zu entkommen, spritzte er sich zur notwendigen Morgendosis Insulin noch fünf Einheiten zusätzlich. Mithilfe einer gewitzten Formel hatte er sich ausgerechnet, dass so um halb acht, also eine halbe Stunde vor Schulbeginn, ein Unterzuckerzustand eintreten würde.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Um halb Acht liegt der Patient immer noch im Bett (hierzu ist eine präzise Vorhersage des späteren Blutzuckerwerts wichtig) und misst den Blutzucker: 47. 100 ist bekanntermaßen der Wert, den man idealerweise haben sollte und als Standard-Mensch ohne äußerliches Zutun auch hat. Und man weiß es aus Beat-em-up-Spielen: Zeigt die Energieleiste 47 an, kann man sich nicht sicher sein, den Gegner zu überstehen. Hat man sich erst einmal mit diesem hübschen Vergleich in der Schule entschuldigt, kann man diese Theorie den ganzen Tag über testen. Oder alternativ <em>Mario Sunshine </em>zocken und Katzen streicheln.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">In der nächsten Folge: Unterzucker, das schlagende Argument. Wie Sie Ihr näheres Umfeld dazu bekommen, Sie in jeder Situation zu bedienen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Bitte messen sie jetzt ihren Blutzucker und injizieren sie sich vorsichtshalber 25 Einheiten Insulin. Das gute Lantus. Nicht das Kurzzeitinsulin. Oh Mann, das weiß man doch. Aktueller HbA<sub>1C</sub> = 6,2]</span></p>
Posted in Krankes Zeug Tagged: Krankheit, Party, Trash <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1242/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1242&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Diabetes als Ausrede 002 - Pumpenpop</media:title>
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	</item>
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		<title>[Deckel 003: Was soll denn das heißen, »Nudge«?</title>
		<link>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/08/23/deckel-003/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 22:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deckel]]></category>
		<category><![CDATA[Abduktion]]></category>
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		<description><![CDATA[
sad. Wie bei allem anderen Dingen auch gibt es ganz unterschiedliche Gründe dafür, Buchcover gut zu finden. Das nebenstehende Cover des Buchs Nudge von Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler und Jurist Cass Sunstein wirkt auf den ersten Blick unspektakulär. Trotzdem finde ich, dass es  außerordentlich geschickt gemacht ist, weil es die Wahrnehmung des Betrachters und seine Informationsverarbeitung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1247&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/econ/buch.php?id=13454&amp;page=buchaz"><img class="alignleft size-full wp-image-1249" style="border:1px solid black;" title="Deckel 003 - Cover - Thaler; Sunstein - ''Nudge'' (2009)" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/08/deckel-003-cover-thaler-sunstein-nudge-2009.jpg?w=200&#038;h=319" alt="Deckel 003 - Cover - Thaler; Sunstein - ''Nudge'' (2009)" width="200" height="319" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong>sad. </strong></span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Wie bei allem anderen Dingen auch gibt es ganz unterschiedliche Gründe dafür, Buchcover gut zu finden. Das nebenstehende Cover des Buchs <em>Nudge</em> von Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler und Jurist Cass Sunstein wirkt auf den ersten Blick unspektakulär. Trotzdem finde ich, dass es  außerordentlich geschickt gemacht ist, weil es die Wahrnehmung des Betrachters und seine Informationsverarbeitung auf sehr hintergründige Weise lenkt und so bewirkt, dass man mehr über das Buch erfahren möchte. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Die Wenigsten wissen, was </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">nudge</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> heißt. Dementsprechend irritiert der Titel des Buchs zumindest kurz und sorgt dafür, dass man sich den Bruchteil einer Sekunde lang fragt, was er bedeutet, bevor die Augen weiter über das Cover fahren. Vom Titel, auf den der Blick dank der Farbe und des reduzierten Designs als erstes fällt, wandert dieser über ein vermutlich zunächst nur als grauen Fleck wahrgenommenes Irgendwas zum Untertitel, durch den man erwährt: Es geht in dem Buch darum, </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»[w]ie man kluge Entscheidungen anstößt</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Natürlich weiß man auch jetzt noch nicht genau, was </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">nudge</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« heißt. Hat man jedoch Interesse entwickelt und schaut etwas länger auf das Cover, bewirken sehr präzise eingesetzte Zeichen, dass man recht bald klarer sieht. </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Während der erste Blick &#8211; wie immer</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> beim ersten Erfassen von komplexen Bildzeichen &#8211; von der oberen linken Ecke zur rechten Seite gefahren ist, um von dort (von der Höhe des oberen horizontalen goldenen Schnitts) eine Linie nach rechts unten zu verfolgen und beim nächsten dominanten Zeichen zu verharren (hier die blaue Schrift des Untertitels),  ist der zweite Blick freier; die einzelnen Zeichen werden nun auch rückbezüglich miteinander in Verbindung gesetzt (übrigens in Form eines vermutlich unbewusst vorgenommenen abduktiven Schlusses, wie bei so vielen Interpretationsleistungen):</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Es geht um das Anstoßen von klugen Entscheidungen &#8211; und genau das macht der große mit dem kleinen Elefanten: ihn anstoßen. Nun ist das Bildzeichen jedoch dichter am Titel als am Untertitel angeordnet. Über die semantische Überschneidung von Bildzeichen und Untertitel hinaus wird deshalb &#8211; ganz autormatisch &#8211; ein Zusammenhang von Bildzeichen und Titel hergestellt; das Bild wirkt nicht wie eine Illustration des Untertitels, sondern wird zur Erklärung des bislang unklaren Titels herangezogen. So kommt man darauf, </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">dass </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">nudge</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Anstoß</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«, </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Schubs</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« oder Ähnliches heißen muss. Und wenn man schon einmal so weit gekommen ist, dann ließt man auch den Text auf dem Backcover.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Jetzt könnte man noch Kritik üben (Titel und Elefanten müssten etwa einen halben Zentimeter höher gesetzt werden, damit die Mitte des </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">e</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« von </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Nudge</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> am goldenen Schnitt sitzt, dann wäre auch der Abstand zum Untertitel etwas größer und damit auch die Nähe von Titel und Bildzeichen; außerdem lenkt das Econ-Logo, das leider immer rot ist, den Blick ab), toll finde ich aber etwas anderes: Das Erste, woran ich denken musste, als ich die Elefanten gesehen habe, war&#8230; na? Ja, genau: <a href="http://www.scout.li/stufen/biwoe/dschungelelefanten.jpg" target="_blank">die Elefanten aus der Disney-Zeichentrick-Fassung des <em>Dschungelbuch</em>s</a>, vor allem natürlich an den kleinen Elefanten Duda. Das mag albern klingen und geht sicherlich nicht allen so, aber ich find&#8217;s toll: Dass es um ein Sachthema geht, das zwar Alltagsnähe zu haben scheint, aber als Sachthema prinzipiell </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">trocken</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">‹</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> ist, wird mit äußerst positiven Erinnerungen an <em>den </em>Zeichentrickfilm der Kindheit gleichsam neutralisiert. Da ich leider ständig in die Oh-wie-niedlich-Falle tappe, hatte ich so schon eine positive Einstellung zu </span><em><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Nudge</span></em><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">, bevor ich das Buch gelesen habe. To make a long story short: Was für ein hervorragendes Cover! Und, nebenbei bemerkt: </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><em>Nudge </em>ist außerdem ein sehr spannendes und diskussionswürdiges Buch.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><em>Richard H. Thaler/Cass R. Sunstein: Nudge. Wie man kluge Entscheidungen anstößt (2008), übers. v. Christoph Bausum, Berlin: Econ 2009.</em>]</span></p>
Posted in Deckel Tagged: Abduktion, Cover, Dschungelbuch, Informationsverarbeitung, Nostalgie, Populärkultur, Semiotik, Wahrnehmung <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1247/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1247&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Deckel 003 - Cover - Thaler; Sunstein - ''Nudge'' (2009)</media:title>
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		<title>[Draußen nur die Welt 006: Uniformen des Individualismus</title>
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		<comments>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/08/16/draussen-nur-die-welt-006/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 19:14:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Festival]]></category>
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		<description><![CDATA[sad/jf. Festivals sind prima. Naja, sie sind auch dreckig, man kann sich nicht besonders gut auf die Musik konzentrieren und es sind viele Menschen an einem Ort versammelt, was schlecht ist, etwa wenn man keine Menschen mag. Aber eigentlich sind Festivals schon eine gute Sache. Deshalb haben wir uns gestern auf dem Dockville Festival in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1232&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><img class="alignleft size-full wp-image-1234" title="Draussen nur die Welt 006 - A" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/08/draussen-nur-die-welt-006-a.jpg?w=200&#038;h=267" alt="Draussen nur die Welt 006 - A" width="200" height="267" />sad/jf.</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Festivals sind prima. Naja, sie sind auch dreckig, man kann sich nicht besonders gut auf die Musik konzentrieren und es sind viele Menschen an einem Ort versammelt, was schlecht ist, etwa wenn man keine Menschen mag. Aber eigentlich sind Festivals schon eine gute Sache. Deshalb haben wir uns gestern auf dem <a href="http://www.dockville.de/" target="_blank">Dockville Festival</a> in Hamburg herumgetrieben, natürlich auch, weil wir Menschen wirklich, wirklich gerne mögen. Beim Dockville kann man Rock hören und  Rockpop und Elektropop und Elektrorockpop und Elektro. Und man kann außerdem viel sehen. Zum Beispiel Indies, jene jungen oder junggebliebenen Individualisten, die genau diese Musik hören. Weil die Indies alle sehr individuell sind, tragen sie alle sehr individuelle Kleidung, und zwar recht ähnliche. Festivals bieten sich deshalb wunderbar als Grundlage eines kleinen Indie-Style-Reports an:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Dass die 80er sich überall durchgesetzt haben, auch bei den Indies, ist altbekannt. Zu den wunderbaren Karottenjeans haben sich inzwischen weiße T-Shirts mit weiterem Ausschnitt oder V-Ausschnitt gesellt, gerne auch mit einer Disney-Figur versehen. Die verwegeneren unter den Indie-Herren tragen ein weißes Ripp-Unterhemd. Alternativ werden Holzfällerhemden getragen, für deren Verbot wir hiermit plädieren möchten.<br />
</span></li>
<li><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Sicher durchgesetzt haben sich die hoch sitzenden 80er Röcke mit kleinem Schlitz, die manch eine zwar tragen kann, viele andere jedoch nicht. Leider merken es die vielen anderen nicht, vermutlich weil sie keinen zweiten Spiegel im Haus haben. Dumm.</span></li>
<li><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Wirklich individuell ist man natürlich erst mit Hut. Zum Beispiel mit den prima Schirmmützen ohne Mütze, aber dafür mit transparentem farbigem Schirm (siehe Photo). Geht dieses Jahr noch, nächstes Jahr schon nicht mehr.<br />
</span></li>
<li><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Was bereits jetzt und eigentlich auch schon länger nicht mehr geht: Mit künstlichem Kuhfell besetzte Taschen, Hardrock-Café-Shirts, I-Love-NY-Shirts, Taschen von Freitag, Knicklichter (ums Handgelenk oder mit der Hand geschwungen, egal: sind in jeder Form furchtbar), neonfarbene Kleidung (das nervt wirklich, hat es auch schon letztes Jahr getan).<br />
</span></li>
<li><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Auf Festivals bitte wirklich vermeiden (entweder weil&#8217;s eklig oder hippiesk ist): Flip Flops, nackte Füße, Shirts von Bands (insbesondere von solchen, die auf dem Festival spielen), Element of Crime, mit erhobenen Armen klatschen, nur weil irgendeine dahergelaufene Band sagt, dass man es tun soll, und natürlich: Kinder.<br />
</span></li>
</ul>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">So, jetzt schnell die richtigen Klamotten für die Videothek heraussuchen&#8230;]</span></p>
Posted in Draußen nur die Welt Tagged: Draußen, Festival, Indies, Kritik, Mode <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1232/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1232&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Draussen nur die Welt 006 - A</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>[Von Klügeren lernen 011: Ach, weißt du noch, »Monkey Island II«?</title>
		<link>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/08/12/von-kluegeren-lernen-011/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 10:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Von Klügeren lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
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		<description><![CDATA[
sad. Meiner persönlichen Ansicht nach ist die Zeit Campus ein eher entbehrliches Blatt, weil es einen studentischen Habitus bedient, der mir&#8230; ähm&#8230; nicht gefällt. Dieses Mal werden jedoch die großartigen Fotografien aus der Diplomarbeit von Patrick Runte vorgestellt, der frühe  2D-Computerspiele wie Pac-Man, Tetris und Ballerburg in der dreidimensionalen Wirklichkeit zum Leben erweckt hat. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1203&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://www.patrickrunte.de/"><img class="alignleft size-full wp-image-1220" title="Patrick Runte: &quot;Pac-Man&quot; (2008)" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/08/von-kluegeren-lernen-011-runke-patrick-pac-man-2008.jpg?w=200&#038;h=170" alt="Patrick Runte: &quot;Pac-Man&quot; (2008)" width="200" height="170" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong>sad. </strong>Meiner persönlichen Ansicht nach ist die <a href="http://www.zeit.de/campus/index" target="_blank"><em>Zeit Campus</em></a> ein eher entbehrliches Blatt, weil es einen studentischen Habitus bedient, der mir&#8230; ähm&#8230; nicht gefällt. Dieses Mal werden jedoch <a href="http://www.patrickrunte.de/" target="_blank">die großartigen Fotografien aus der Diplomarbeit von Patrick Runte</a> vorgestellt, der frühe  2D-Computerspiele wie <a href="http://ccl.northwestern.edu/netlogo/models/models/Sample%20Models/Games/Pac-Man.png" target="_blank"><em>Pac-Man</em></a>, <em><a href="http://www.lilgeekshop.net/e107_plugins/kroozearcade_menu/games/tetris.gif" target="_blank">Tetris</a> </em>und <em><a href="http://home.mnet-online.de/messinger/Ballerburg/ballerburg.gif" target="_blank">Ballerburg</a> </em>in der dreidimensionalen Wirklichkeit zum Leben erweckt hat. Im dazugehörigen Interview sagt Runte einen so einfachen wie wahren Satz, der gleich zwei vorangegangene Postings thematisch streift (nämlich <a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/07/23/von-kluegeren-lernen-010/" target="_blank">dieses</a> und <a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/07/25/draussen-nur-die-welt-005/" target="_blank">dieses</a>): </span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Wir sind die erste Generation, die Nostalgie gegenüber der digitalen Welt empfindet.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Das ist nicht weiter aufschlussreich, aber auf eine seltsam unbestimmte Weise trotzdem interessant. Denn: Es stimmt. Natürlich, denkt man sich, natürlich erinnern wir uns wehmütig an die Zeit, als wir unglaublich glücklich waren, weil wir ein bestimmtes <em>Pac-Man</em>-Level oder eines in <a href="http://www.tshirtbordello.com/images/Space-Invaders-lg.gif" target="_blank"><em>Space Invaders</em></a> (1978) nach vielen vergeblichen Versuchen endlich geschafft haben. Noch wichtiger waren für mich allerdings die ein Jahrzehnt später veröffentlichten, im Vergleich zu den von Runte umgesetzten Spielen trotz menschlicher Figuren weniger körperlichen, weniger auf Geschicklichkeit ausgelegten Adventures von LucasArts: Wie großartig war es, in <a href="http://www.juegomania.org/Monkey+Island+2:+LeChucks+Revenge+-+3.5%22+Version/fotos/pc/6/6210/Foto+Monkey+Island+2:+LeChucks+Revenge+-+3.5%22+Version.jpg" target="_blank"><em>Monkey Island 2</em></a> (1991) oder im fantastischen <a href="http://www.brambraakman.com/images/uploads/Zak_McKracken_and_the_Alien_Mindbenders.jpg" target="_blank"><em>Zack McKracken</em></a> (1988) nach allerlei Kopfzerbrechen doch noch weiterzukommen. Wie dem auch sei: Wir haben als erste Generation (naja, oder als anderthalbte&#8230;) schon in Kindertagen am Rechner gezockt &#8211; und dementsprechend wohlig fühle zum Beispiel ich mich, wenn der DOS-Emulator anläuft, um mich mit einer Runde <a href="http://www.dosclassics.com/keen/k1.gif" target="_blank"><em>Commander Keen: Marooned on Mars</em></a> von der Arbeit abzulenken.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><em>Patrick Runte/Malin Schulz: </em></span><em><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Pacman lebt!</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«, in: Zeit Campus (2009), H. 5, S. 8-12, hier S. 12.</span></em><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">]</span></p>
Posted in Von Klügeren lernen Tagged: Computerspiele, Erinnerung, Nostalgie, Populärkultur <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1203/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1203/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1203/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1203/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1203/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1203/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1203/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1203/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1203/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1203/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1203&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Patrick Runte: &#34;Pac-Man&#34; (2008)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>[Kulturbetrieb 007: Was der Streit um das Label »Graphic Novel« über das Feld der Comics verrät</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 15:31:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics!]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Bourdieu]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Feldtheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Graphic Novel]]></category>
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		<description><![CDATA[sad. Im letzten Monat sorgte ein Posting des Marketing-Blogs der Independent-Comic-Verlage, www.graphic-novel.info, für Diskussionen: In Zukunft, so vermeldete man, würden »ausgewählte Bücher« mithilfe eines Stickers auf dem Cover als Graphic Novels ausgezeichnet  (Abb. links oben). Das Thema Graphic Novel ist kein neues, und der Begriff treibt seit einigen Jahren nicht nur in den deutschsprachigen Feuilletons [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1180&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1187" title="Kulturbetrieb 007 - Graphic-Novel-Sticker" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/08/kulturbetrieb-007-graphic-novel-sticker.jpg?w=200&#038;h=400" alt="Kulturbetrieb 007 - Graphic-Novel-Sticker" width="200" height="400" />sad. </strong>Im letzten Monat sorgte ein <a href="http://www.graphic-novel.info/?p=2231#comment-14945" target="_blank">Posting des Marketing-Blogs der Independent-Comic-Verlage</a>, www.graphic-novel.info, für Diskussionen: In Zukunft, so vermeldete man, würden </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»ausgewählte Bücher</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« mithilfe eines Stickers auf dem Cover als Graphic Novels ausgezeichnet  (Abb. links oben). </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Das Thema Graphic Novel ist kein neues, und der Begriff treibt seit einigen Jahren nicht nur in den deutschsprachigen Feuilletons sein Unwesen, sondern hat inzwischen als  Genrebezeichnung auch <a href="http://www.lesestoff.ch/annot/4B56696D677C7C32313937333434317C7C434F504C.jpg" target="_blank">in die Wissenschaft Einzug gehalten</a>. Ich glaube nicht, dass es möglich ist, eine Definition der Graphic Novel anzugeben, sondern halte es mit dem Comic-Autor Jason Lutes, der nüchtern <a href="http://www.welt.de/welt_print/article2618487/Es-geht-auch-ohne-Hakenkreuze.html" target="_blank">feststellt</a>, dass </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Graphic Novel</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> ein </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»nützlicher Marketingbegriff ist, den manche Verleger  benutzen, um Comics an ein bestimmtes Publikum zu verkaufen</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« &#8211; die äußerst breite Verwendung des Begriffs in besagtem Verlagsblog weist hierauf hin. </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Graphic Novel</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« wird also zur Aufwertung bestimmter Comics verwendet und soll allgemeinere Begriffe wie </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Comic</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« und </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Manga</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« zu vermeiden helfen. Der Grund: Letztere sind in den Augen der kaufkräftigen und eher bildungsbürgerlichen Kulturkonsumenten noch immer negativ behaftet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Doch obwohl auch unter Comic-Produzenten und in der Branche  dies alles klar zu sein scheint und <a href="http://www.reprodukt.com/" target="_blank">Reprodukt</a>-Verleger Dirk Rehm es in einer Antwort auf die Kommentare zum besagten Posting explizit einräumt, provozierte die Marketingmaßnahme Reaktionen. So merkte etwa Marc-Oliver Frisch vom Fachmagazin <a href="http://www.comicgate.de/2009_07_01_cgwadarchive.htm#435856076097368810" target="_blank">www.comicgate.de</a> an, dass</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> die Verwendung des Begriffs </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Graphic Novel</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« keinen erkennbaren Kriterien folge, dass die Ziele der Aktion &#8211; mehr Comics zu vertreiben &#8211; zwar lobenswert seien, sie sich  jedoch durch die Ausweitung der Begriffsverwendung selbst gefärde und deshalb eine feinere Genrekategorisierung sinnvoll sei &#8211; nicht zuletzt, damit es nicht zur Deklassierung der übrigen als </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Comics</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« gehandelten </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Comics komme. Auf diese Einwände wurde <a href="http://www.graphic-novel.info/?p=2250" target="_blank">vonseiten der Verlage entgegnet</a>, dass man das Label natürlich nicht zur Aufwertung verwenden wolle. Doch Graphic Novels kommen im Feuilleton positiv weg, und man springt auf diesen Trend auf, damit die werten Damen und Herren Feuilletonleser auch andere Comics als die dort besprochenen als Graphic Novels wahrnehmen, die der Buchhandel dank der Sticker gruppiert und hoffentlich gut sichtbar im Regal platziert hat.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Trotz aller Kritik: Die Diskussion zwischen </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Comic-Experten</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">‹</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> der Fachpresse und den Verlagen war produktiv und scheint u.a. dazu geführt zu haben, dass &#8211; wohl nicht zuletzt nach der <a href="http://groberunfug-comics.blogspot.com/2009/07/abt-stinknormale-comics-die-jetzt-auch.html" target="_blank">überaus amüsanten Kritik</a> eines Berliner Comic-Fachhändlers &#8211; das Design des Stickers geändert wurde, wie oben zu sehen ist. Dass die  genannten Gesprächspartner miteinander reden können, liegt wohl insbesondere daran, dass sie letztlich dasselbe Ziel verfolgen: Die Vermittlung von Comics an Leser.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Es kündigt sich in dieser Diskussion jedoch bereits an, was das zentrale Differenzmerkmal des Feldes der Comic-Produzenten von anderen Feldern, aber auch innerhalb des Comic-Feldes ist (ich orientiere mich im Folgenden an <a href="http://www.literaturhaus.at/buch/fachbuch/rez/bourdieu/" target="_blank">Bourdieus Konzeption von Feldern kultureller Produktion</a>). Im Rahmen einer verwandten Auseinandersetzung, nämlich jener um das Verhaltnis von </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Comic und Literatur, zeigt sich, dass das autonome Teilfeld zumindest der deutschsprachigen Comic-Produktion Kategorisierungen wie </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Graphic Novel</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«, aber auch einen Engschluss von Comics und Literatur ablehnt (nachvollziehen lässt sich das anhand des ersten Teils der Radiosendung <em>Comickabinett</em> vom 5. Juli). Man pocht auf den Comic als Comic, als eine Kunstform, die über Eigenschaften verfügt, die sie eindeutig von anderen unterscheiden. Die sich formierende Comic-Wissenschaft schließt sich &#8211; typischer-, aber m.E. auch richtigerweise &#8211; dieser Position an. So spricht etwa Ole Frahm in seinem Essay in der <a href="http://www.reddition.de/redd4950.htm" target="_blank"><em>Reddition </em>#49/50</a> von einem </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Überschuss</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«, der Begriffe wie </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Literatur</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« und </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Novel</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« unzureichend erscheinen lässt; auch Martin Schüwer zielt hierauf, wenn er das abschließende Kapitel seiner Dissertation <a href="http://www.ulb.tu-darmstadt.de/tocs/205897118.pdf" target="_blank"><em>Wie Comics erzählen</em></a> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Only in the comics</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« nennt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Das Feld der Comics, so wird in der ersten Ausgabe des <em>Comickabinetts</em> deutlich, unterscheidet sich von anderen Feldern in erster Linie dadurch, dass durch die mediale Form auf eine einzigartige Weise erzählt werden kann. Darüber hinaus ist es aufgrund seiner historischen Wurzel ein insgesamt populärkulturell geprägtes Feld. Beide Kriterien gewährleisten auch eine Differenzierung innerhalb des Feldes: Dass der Comic ein populärkulturelles Medium ist, wird </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">im heteronomen Teilfeld nicht weiter reflektiert, </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">im autonomen Teilfeld jedoch als gegenüber der bürgerlichen Kultur widerständiges Potential bewertet &#8211; hier ist es eigentlich keine Frage, </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»<a href="http://www.box.net/shared/f34bdirf3t" target="_blank">ob man etwas auf die Meinung des F.A.Z.-Feuilletons gibt</a></span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">). Die Idee des Eigenen der Comics ist im autonomen Teilfeld stark ausgeprägt, während im heteronomen des Öfteren ein </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Comic zum Film</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">‹</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> produziert wird und Verlage wie Marvel inzwischen in Eigenregie Filmadaptationen von Comics anfertigen.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Dabei ist nicht relevant, ob der Film tatsächlich gewährleistet, eine Erzählung äquivalent zum Comic zu vermitteln (m.E. vermag er es nicht), die feldinterne Differenz erwächst aus der <em>Einstellung </em>der Autoren und Zeichner zum Medium, mit dem sie arbeiten, zum Comic.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">]</span></p>
Posted in Comics!, Kulturbetrieb Tagged: Bourdieu, Comic, Feldtheorie, Graphic Novel, Kulturbetrieb, Populärkultur <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1180/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1180&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">sad</media:title>
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			<media:title type="html">Kulturbetrieb 007 - Graphic-Novel-Sticker</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>[Eckige Augen 019: Das finst&#039;re Europa</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 22:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eckige Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Ganster]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Titel. 96 Hours
Koordinaten. Frankreich 2008 (R: Pierre Morel)
Zeit. 03.08.2009 / 21:20
Ort. Bei Steffi / Hamburg
Modus. Och, irgendwie so, halt.
Gesellschaft. Steffi

sad. Es ist einfach nicht einfach und schön ebenfalls nicht: Eh man sichs versieht, wird man auf einer Urlaubsreise entführt (in diesem Fall die von Maggie Grace gespielte Kim), und zwar von Mädchenhändlern, die einen zur [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1169&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Titel.</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> <strong><span style="color:navy;">96 Hours</span></strong><br />
<strong>Koordinaten.</strong> Frankreich 2008 (R: Pierre Morel)<br />
<strong>Zeit.</strong> 03.08.2009 / 21:20<br />
<strong>Ort.</strong> Bei Steffi / Hamburg<br />
<strong>Modus.</strong> Och, irgendwie so, halt.<br />
<strong>Gesellschaft.</strong> Steffi<br />
</span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><img class="alignleft size-full wp-image-1172" title="Eckige Augen 019 - Poster - ''96 Hours'' (2008)" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/08/eckige-augen-019-poster-96-hours-2008.jpg?w=200&#038;h=283" alt="Eckige Augen 019 - Poster - ''96 Hours'' (2008)" width="200" height="283" />sad.</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Es ist einfach nicht einfach und schön ebenfalls nicht: Eh man sichs versieht, wird man auf einer Urlaubsreise entführt (in diesem Fall die von Maggie Grace gespielte Kim), und zwar von Mädchenhändlern, die einen zur Prostitution zwingen wollen. Gut, wenn man einen Vater hat (in diesem Fall der von Liam Neeson gespielte Bryan Mills),  der für das US-Militär oder den Geheimdienst oder irgendwen früher einmal schlimme Dinge gemacht hat. Die nämlich beherrschen solche Leute wie Fahrradfahren und packen sie ungerne, aber effektiv wieder aus, wenn&#8217;s notwendig ist. Auch für Leute jedoch, die keinen solche Vater haben, der sie am Ende halbwegs wohlbehalten wieder nach Hause zu bringen vermag, hat der Film, der im Original auch einen englischen Titel hat, aber einen anderen, nämlich <em>Taken</em>&#8230; wo war ich? &#8230; ah: allerlei Tipps parat:</span></p>
<ol>
<li style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Fahre nicht in ein fremdes Land, wenn du noch nicht 18 bist. Am besten jedoch gar nicht: Die Welt da draußen ist schlecht. Wirklich verdammt schlecht.<br />
</span></li>
<li style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Höre nicht auf deine Mutter, sondern immer auf deinen strengeren Vater. Der sieht alles einfach realistischer.<br />
</span></li>
<li style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Wenn du schon unbedingt in ein fremdes Land fahren musst, fahre nicht nach Frankreich. Dort ist es schlimm, auch wenn es auf den ersten Blick zivilisiert erscheint. Franzosen, insbesondere französische Polizisten, sind selbstverliebt und korrupt und scheren sich einen Scheißdreck um dich.<br />
</span></li>
<li style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Rede nicht mit Fremden.</span></li>
<li style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Wenn du schon mit Fremden redest (und du solltest es wirklich nicht tun): Hüte dich vor (a) Farbigen und (b) Osteuropäern (speziell Albanern) und (c) reichen, besonders reichen dicken </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Menschen arabischer Abstammung</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">. Sie sind entweder (a) Helfershelfer von Mädchenhändlern oder (b) Mädchenhändler oder (c) <a title="Ja, gleich ist sie gerettet. Der Vater überlebt ebenfalls." href="http://www.wowsudbury.com/Movies/Images/taken.jpg" target="_blank">Kunden von Mädchenhändlern</a>.</span></li>
<li style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Teile dir nie nie niemals mit Fremden ein Taxi. Steige zumindest nie vor ihnen aus, denn sonst wissen sie, wo du wohnst. Und werden dich holen.<br />
</span></li>
<li style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Bleibe Jungfrau, auch wenn deine Freundin darüber spottet. Denn wenn ihr kriminellen Vertretern der Typen (a) bzw. (b) in die Hände fallt, <a href="http://blog.skp-online.de/wp-content/uploads/2009/02/96-hours.jpg" target="_blank">wird sie schnell sterben</a> &#8211; du aber nicht, du wirst teuer weiterverkauft.</span></li>
<li style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Du könntest wirklich gleich zu Hause bleiben (wenn die USA dein Zuhause sind und du weiß bist). Im Ausland ist&#8217;s sooo toll nun auch wieder nicht. Verwirkliche lieber deinen Traum und werde Popsängerin. Weißt schon, so Balladen. Mkay?</span></li>
<li style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Wenn du Vater bist und deine Tochter von Mädchenhändlern entführt wurde: Einfach draufhalten, der Zweck heiligt die Mittel, wird schon keinen Falschen treffen. Bist ja in Frankreich.<br />
</span></li>
</ol>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Weitermachen. Und nicht diesen Film ansehen, bitte.]</span></p>
Posted in Eckige Augen Tagged: Action, Film, Ganster, Kritik <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1169/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1169&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">sad</media:title>
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			<media:title type="html">Eckige Augen 019 - Poster - ''96 Hours'' (2008)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>[Eckige Augen 018: In your face!</title>
		<link>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/07/31/eckige-augen-018/</link>
		<comments>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/07/31/eckige-augen-018/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 10:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eckige Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Shit]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Ganster]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Männer ohne Hals]]></category>

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		<description><![CDATA[Titel. JCVD
Koordinaten. Belgien 2008 (R: Mabrouk El Mechri)
Zeit. 27.06.2009 / abends
Ort. Daheim / Berlin
Modus. Gelassen, in the mood for action&#8230;
Gesellschaft. Svenja,  Lissi &#38; Domino

aa. Oh Mann, das 80er- und 90er-Action-Kino, wo Männer noch Männer waren, Muskeln Autorität verliehen, Waffen niemals nachgeladen werden mussten und Autos sich ständig überschlugen und explodierten. Als Actionkracher noch ohne [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1160&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Titel.</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> <strong><span style="color:navy;">JCVD</span></strong><br />
<strong>Koordinaten.</strong> Belgien 2008 (R: Mabrouk El Mechri)<br />
<strong>Zeit.</strong> 27.06.2009 / abends<br />
<strong>Ort.</strong> Daheim / Berlin<br />
<strong>Modus.</strong> Gelassen, in the mood for action&#8230;<br />
<strong>Gesellschaft.</strong> Svenja,  Lissi &amp; Domino<br />
</span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><img class="alignleft size-full wp-image-1161" title="Eckige Augen 018 - Poster - ''JCVD'' (2008)" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/07/eckige-augen-018-poster-jcvd-2008.jpg?w=200&#038;h=262" alt="Eckige Augen 018 - Poster - ''JCVD'' (2008)" width="200" height="262" />aa.</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Oh Mann, das 80er- und 90er-Action-Kino, wo Männer noch Männer waren, Muskeln Autorität verliehen, Waffen niemals nachgeladen werden mussten und Autos sich ständig überschlugen und explodierten. Als Actionkracher noch ohne Gazillionen-Budget, CGI, Bullet Time, riesige Roboter, Saurier, Superkräfte und Massenschlachten auskamen, wurde das aufregungshungernde Publikum mit einem simplen Konzept ins Kino gelockt: Ein Mann, eine Mission.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Headliner wie Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone oder Steven Seagal definierten durch ihre Erscheinung und ihren Stil das Genre. Weit mehr als der Plot oder die Regiearbeit prägten die harten Kerle selbst das Filmerlebnis. Auch die fiktiven Hauptfiguren, deren <em>back-story </em>und Motivation traten in den Hintergrund (häufig auch aufgrund der eher mageren schauspielerischen Leistungen) und räumten die Leinwand für die zugkräftige Präsenz eines Kurt Russel, Jackie Chan oder Eddie Murphy. Eine Art körperliches Selbstdarstellerkino, welches seit einigen Jahren Dank Jason Statham und Dwayne Johnson (nein, Vin Diesel kommt nicht auf die Liste&#8230;) eine kleine Renaissance erlebt. Auch wenn einige Filme dieser Zeit mittlerweile schlecht gealtert sind und keinerlei kritischer Perspektive standhalten können, sollte nicht vergessen werden, dass Stallone &amp; Co. Garanten dafür waren, dass ein Film zum Blockbuster wuchs; sie verkörperten den populären Actionfilm dieser Zeit. Hollywood, das war Macho-Action &#8211; und seine Darsteller Weltstars. So auch, ganz oben dabei, Jean-Claude Van Damme.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Der Mann war groß. Zwar alles andere als ein großer Schauspieler, aber das musste man auf seiner Spielwiese ja auch nicht sein. Für das, was damals gefragt war, war er perfekt. Nachdem Schwarzenegger den wortkargen Muskelprotz mit europäischem Akzent populär gemacht hatte, gelang es Van Damme, eine personale Lücke zu füllen: Im Gegensatz zu Arnie, der den Kraftmeier- und Waffenfetisch bediente, positionierte sich ›The Muscles from Brussels‹ treffsicher im gerade anlaufenden Genre des veramerikanisierten Martial-Arts-Films. Dieses vorrangig mit westlich aussehenden Hauptdarstellern bestückte und mit pseudoasiatischen Oberflächlichkeiten und Pathos vollgestopfte neue Genre (<a href="http://www.movieposterdb.com/posters/05_06/1984/0087538/l_25376_0087538_939776c6.jpg" target="_blank"><em>Karate Kid</em></a>, <a href="http://www.schnittberichte.com/news/pics/karate%20tiger.jpg" target="_blank"><em>Karate Tiger</em></a>, <a href="http://img5.abload.de/img/american_fighter_bild_0kzl.jpg" target="_blank"><em>American Fighter</em></a>, <a href="http://i217.photobucket.com/albums/cc288/jrod314/3ninjas.jpg" target="_blank"><em>3 Ninjas</em></a>, <em><a href="http://wpcontent.answers.com/wikipedia/en/thumb/b/b6/Kickboxer_poster.jpg/200px-Kickboxer_poster.jpg" target="_blank">Kickboxer</a> </em>und und und) erlebte einen seiner ersten und bis heute populären Meilensteine mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=24j7WthwJXs" target="_blank"><em>Bloodsport</em></a> (1988). In <em>Bloodsport </em>kamen Van Damme seine Ballettausbildung und sein Karatetraining zu gute, und er lieferte mit <a href="http://thestockmasters.com/images/Frank_Dux_Van_Damme.gif" target="_blank">Frank Dux</a> (basierend auf einer <a href="http://www.frank-dux.com/" target="_blank">echten Person</a>) eine der bekannsten Figuren des Martial-Arts-Films. Trivia: Die Figur Johnny Cage aus den Spielhallenprügler <a href="http://www.amusements4kids.com.au/IMG/arton12.jpg" target="_blank"><em>Mortal Kombat</em></a> ist ein direktes Zitat von Van Dammes Version des Frank Dux. Besonders augenscheinlich durch den vernichtenden Spagathodenbrecherschlag, ein <em>move</em>, der direkt aus <em>Bloodsport </em>übernommen wurde. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Wie dem auch sei: Van Dammes fette Jahre sind vorbei. Und zwar schon eine ganze Weile. Wer in die Videothek geht, ignoriert die regelmäßig aufpoppenden Direct-to-DVD-Gurken, die Van Damme auf dem Titel zeigen zumeist mit einem mal wohlwollenden, mal abschätzigen Lächeln, man möchte ja mit einem ›guten‹ Film nach Hause gehen. Aber auch wenn einen belanglose Krawummstreifen, wie <a href="http://www.brooklandsvideo.com/images/Second%20In%20Command.jpg" target="_blank"><em>Second in Command</em></a>, <em><a href="http://www.badmovieplanet.com/unknownmovies/pictures/replicant5.jpg" target="_blank">Replicant</a> </em>oder <em><a href="http://www.flimmit.com/media/catalog/product/cache/1/small_image/420x600/5e06319eda06f020e43594a9c230972d/F/L/FLI0224.jpg" target="_blank">Inferno</a> </em>nicht hinterm Busch hervorholen und man bereits gelernt hat, vergleichbare Filme im Regal gar nicht erst wahrzunehmen, sollte man an <em>JCVD </em>nicht vorbeigehen – denn mit seinem neuesten Film schreibt Van Damme Filmgeschichte. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Nein, wirklich, ich habe noch nie einen Schauspieler so etwas tun sehen. Na klar, hier und da spielt jeder Schauspieler sich einmal selbst. Mit einer kräftigen Portion Selbstironie wird dann ein Cameo hingelegt, sodass alle merken, was für ein lockerer Typ man eigentlich ist. Geschenkt. Aber so einfach hat Van Damme es sich in <em>JCVD </em>sehenswerterweise nicht gemacht. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Kurz zum Plot: Van Damme spielt sich selbst, Van Damme. Am Beginn der Handlung befindet er sich in einem Sorgerechtsstreit um seine Tochter, in dem mit seinen Filmen gegen ihn argumentiert wird (die Tochter wird von Gleichaltrigen wegen ihres Vaters verspottet), er hat nicht genug Geld um seinen Anwalt zu bezahlen, verliert dadurch vielleicht sein Kind, seine Karriere und die seines gealterten Körpers sind vorbei. Beim Versuch in seiner Heimatstadt, wo er als Held gefeiert wird (mal ehrlich: Kennt jemand noch andere Weltstars aus Belgien???), an sein Erspartes zu kommen, wird er in eine lebensbedrohliche Bankraub-Geiselnahme verwickelt und landet am Ende zu Recht als Erpresser im Gefängnis. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Gemessen an den Regeln der Kunst ist Van Damme kein guter Schauspieler. In seinen Filmen reichten die sechs ihm möglichen Gesichtsausdrücke gerade aus, um uns zu verdeutlichen, warum jemand vermöbelt werden soll. In <em>JCVD </em>ist Van Dammes Performance allerdings nicht weniger als atemberaubend. Das liegt wohl daran, dass Van Damme hier nicht gefordert ist, so zu tun, als wäre er jemand anderes. Die Handlung des Films ist natürlich fiktiv und folgt einem Drehbuch, funktioniert allerdings als glaubwürdiges Gedankenexperiment, mit dem man nicht nur den Zuschauer, sondern vor allem Van Damme sich selbst konfrontiert. Regisseur und Co-Autor Mabrouk El Mechri geht von den unschönen und allzu menschlichen tatsächlichen Erlebnissen Van Dammes aus und schafft so ein sehr hartes und ungemütliches Umfeld für seinen Hauptdarsteller und Titelhelden. Trotzdem vergisst El Mechri nicht, einen unterhaltsamen Film zu machen. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Vor dem Hintergrund seiner realen Biographie und innerhalb des fiktiven Konstrukts, jeden Moment sterben zu können oder seine Tochter zu verlieren (er hat eigentlich einen Sohn), legt Van Damme jedenfalls einen Seelenstrip hin, wie ihn kein populärerer Schauspieler je getanzt hat. Einen Seelenstrip, der seinen Höhepunkt in einem sechsminütigen Monolog findet, dessen schonungslose Ehrlichkeit und bewundernswerte Überzeugungskraft seinesgleichen sucht: Jean-Claude Van Damme ist ein Mann, der vieles in seinem Leben zutiefst bereut, der weiß, wer für sein verkorkstes Dasein verantwortlich ist, nämlich nur er selbst, der seinen Restruhm und die ihm verbliebene Prominenz für unangebracht hält und sich bis ins Mark davor fürchtet, diese Welt zu verlassen, ohne etwas von Bedeutung getan zu haben. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Danke, Jean-Claude. Es ist mir eine Freude, dich kennenzulernen.]</span></p>
Posted in Eckige Augen Tagged: Action, Deep Shit, Film, Ganster, Kritik, Männer ohne Hals <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1160/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1160&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>[Sounds &#124; Signs 002: Juli</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 00:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds | Signs]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[sad. Juli-Hitparade. Britpop is back, schöne Refrains außerdem:

01. The Auteurs: »Idiot Brother« (New Wave, 1993)
Tatsächlich gibt es manche Sachen nicht frei und legal im Internet. Sowas.


02. Portugal. The Man: »The Sun« (The Satanic Satanist, 2009)



03. Les Trucs: »Groszflächenprojektor« (Schönen Grusz vom Getriebe, 2009)




04. The Auteurs: »Show Girl « (New Wave, 1993)


05. Portugal. The Man: »People Say [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1094&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong>sad. </strong>Juli-Hitparade. Britpop is back, schöne Refrains außerdem:<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">01. <strong>The Auteurs: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Idiot Brother</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>New Wave</em>, 1993)</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Tatsächlich gibt es manche Sachen nicht frei und legal im Internet. Sowas.<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">02. <strong>Portugal. The Man: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»The Sun</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>The Satanic Satanist</em>, 2009)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/07/27/sounds-signs-002-juli/"><img src="http://img.youtube.com/vi/ArNfVJfaxiw/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">03. <strong>Les Trucs: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Groszflächenprojektor</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>Schönen Grusz vom Getriebe</em>, 2009)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fwww.knertz.de%2Fartists%2F00media%2Fles_trucs_-_groszflaechenprojektor.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">04. <strong>The Auteurs: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Show Girl</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>New Wave</em>, 1993)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/07/27/sounds-signs-002-juli/"><img src="http://img.youtube.com/vi/21Dg_j0fOdc/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">05. <strong>Portugal. The Man: </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»People Say</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> (<em>The Satanic Satanist</em>, 2009)<br />
</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/07/27/sounds-signs-002-juli/"><img src="http://img.youtube.com/vi/63f4RGOl6DU/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;">
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">So long.]<br />
</span></p>
Posted in Sounds | Signs Tagged: Musik <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1094/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1094/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1094/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1094/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1094/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1094/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1094/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1094/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1094/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1094/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1094&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>[Draußen nur die Welt 005: Die Evolution im Rücken</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 00:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen nur die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Draußen]]></category>
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		<description><![CDATA[sad. Seit Florian Illies&#8217; Generation Golf gehört es zum guten Ton, auch einmal eine Generation auszurufen. Von der ›Generation Praktikum‹ ist deshalb die Rede, von der ›Generation Yindie‹ oder der ›Generation Umhängetasche‹. Und neuerdings, fast hätte ich es gar nicht mitbekommen, auch von der ›Generation Upload‹. Bei dieser kommt es sogar zur generationellen Selbstverortung, sodass [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1140&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1141" title="Halb kaputt - halb gewonnen?" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/07/draussen-nur-die-welt-005-samsung-d500.jpg?w=200&#038;h=329" alt="Halb kaputt - halb gewonnen?" width="200" height="329" />sad. </strong>Seit Florian Illies&#8217; <a href="http://www.autobild.de/ir_img/62000534_d9fe3755e1.jpg" target="_blank"><em>Generation Golf </em></a>gehört es zum guten Ton, auch einmal eine Generation auszurufen. Von der </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›</span><a href="http://www.zeit.de/2005/14/Titel_2fPraktikant_14" target="_blank"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Generation Praktikum</span></a><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">‹</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> ist deshalb die Rede, von der </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›</span><a href="http://www.stern.de/lifestyle/mode/:Neue-Generation-Yuppie-%2B-Independent-%3D-Yindie/553276.html" target="_blank"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Generation Yindie</span></a><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">‹</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> oder der </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›</span><a href="https://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/adieu-bionade-boheme/" target="_blank"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Generation Umhängetasche</span></a><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">‹. Und neuerdings, fast hätte ich es gar nicht mitbekommen, auch von der </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/08/wer-ist-die-generation-upload/" target="_blank">Generation</a> <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/blog/alles-was-ich-heute-mache-habe-ich-mir-selbst-beigebracht/" target="_blank">Upload</a>‹. Bei dieser kommt es sogar zur generationellen Selbstverortung, sodass der eine Blogger dem anderen Blogger für seinen </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»<a href="http://www.markuswaeger.com/2008/09/30/im-interview-stylespion-kai-muller/" target="_blank">Einsatz als Blogger</a></span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> dankt.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><span style="font-size:9pt;font-family:Arial;"><sup><a name="1oben"></a></sup></span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><span style="font-size:9pt;font-family:Arial;"><sup><a name="1oben"></a><a href="#1unten">1</a></sup></span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Das ist alles hochinteressant und auch sehr schön, meine Probleme liegen aber momentan etwas tiefer, als dass ich mich solche spannenden Fragen berühren würden: Ich dachte immer, ich wäre  nicht nur Teil der </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Generation SMS, sondern bereits Teil der (Unter-)Generation T9. Also: Ich habe ein ganz wunderbares Samsung D500, das mir ein Freund vor Unzeiten vermacht hat. Ein gutes Handy: Es sieht schön aus, ist lustig gnubbelig und kann nicht nur zum Öffnen von Bierflaschen verwendet werden, sondern außerdem als Pflastersteinersatz, wenn gerade kein Pflasterstein zur Hand ist. Leider ist es wie gesagt etwas älter, was vermutlich der Grund für eine ominöse Bildschirmstörung ist &#8211; und dafür, dass nun drei Tasten nicht mehr funktionieren (im Bild oben rot markiert). </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Nun bin ich neuen Technologien gegenüber sehr aufgeschlossen, weiß aber auch, dass es Thesen gibt, denen zufolge sie zumindest den Untergang des Abendlandes, wenn nicht der Kultur überhaupt einläuten. Blödsinn, habe ich gedacht. Angesichts meiner jüngsten Erfahrungen bin ich mir jedoch nicht mehr ganz so sicher: Neuerdings muss ich nicht nur SMS ohne T9 schreiben (denn die rechte Haupttaste ist ja kaputt), ich kann außerdem in Telefonbucheinträgen nicht mehr nach unten, zum Beispiel in Richtung Festnetznummer </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">scrollen</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">‹. Dadurch ist einerseits der Effekt aufgetreten, dass ich plötzlich genauer überlege, was ich in eine SMS schreibe, denn SMS-Schreiben ohne T9 nervt (es sei denn, man ist ein Indieboy oder -girl mit Retroeinschlag&#8230;). Und plötzlich, wer hätte das vermutet, schreibe ich witzigere, geistreichere und intimere Kurznachrichten. Es ist, als wäre der Mut zurückgekehrt, mich wieder dieses Verstandesdings zu bemächtigen. Naja, das wurde mir zumindest gesagt. Wie dem auch sei: Gleichzeitig muss ich mir Festnetznummern, die ich zwar auf dem Display sehen, aber nicht mehr anwählen kann, muss ich mir&#8230; ah, so: muss ich mir Festnetznummern merken, um sie dann manuell einzutippen. Das war am Anfang schwer, sehr, sehr schwer, und mir ist dabei aufgefallen, dass die letzten Nummern, die ich überhaupt noch im Kopf hatte, die der beiden anderen Mitglieder meines alten Detektivclubs von anno 1992 waren. Doch inzwischen geht es wieder.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Kurz: Qualitativ und quantitaiv haben meine kognitiven Fähigkeiten wieder zugenommen, nachdem sie offensichtlich nahezu verkümmert waren. Folglich scheint der konservative Kulturrevisionismus zumindest nicht falsch zu sein: Smartphones heißen so, weil sie an unserer statt alles inkorporieren, was wir Smartes an uns hatten; neue Technologien ziehen eine Evolution rückwärts nach sich. Oh no! Dementsprechend scheint der Untergang des Abendlandes nicht nur unabwendbar zu sein &#8211; er ist bereits erschreckend weit fortgeschritten. Das ist nicht schön, ja, die Einsicht ist sogar nahezu unerträglich. Man muss etwas tun, wer die Kraft hat, muss einschreiten! Ein jeder denke daran: </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»<a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/08/wer-ist-die-generation-upload/" target="_blank">Es ist deine Zeit</a></span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«! </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Ich bin müde und habe zwei Bier getrunken, deshalb bleibt mir ledier nichts, als auf die Alternative zurückzugreifen, die es möglich machen sollte, das Ende gar nicht mehr wirklich erleben zu können: das BlackBerry Storm 9500. Oder so.</span></p>
<p>___________________________</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:8pt;text-align:justify;text-indent:-12pt;"><sup><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><a name="1unten"></a><a href="#1oben">1</a></span></sup><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Natürlich fragt man sich, was das eigentlich genau sein soll, die Generation Upload. Zum Glück gibt es Fachleute, die aufklären können, zum Beispiel <a href="http://twitpic.com/9pb6r" target="_blank">Sascha Lobo</a>: </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Bei der Generation Upload ist die aktive Beteiligung an dem, was im Netz passiert, sehr wichtig. Mit dem Wort Upload lässt man daran wenig Zweifel, darin steckt das Internet, das aktive Teilnehmen, der technikaffine Hintergrund, <strong>und </strong></span><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›Up</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">‹</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong> ist auch eine schöne Richtung</strong>.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« (Hervorhebung nicht im <a href="http://www.focus.de/digital/internet/sascha-lobo-ich-werde-meine-iphones-nicht-wegwerfen_aid_416582.html" target="_blank">Original</a>;)]</span></p>
Posted in Draußen nur die Welt Tagged: Draußen, Evolution, Generation, Generation Upload, Handy <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1140/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1140&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>[Von Klügeren lernen 010: Nostalgie vs. Erinnerung</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 23:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Von Klügeren lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
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		<description><![CDATA[sad. Eigentlich ist das Phänomen gar kein eigenes Posting wert, so alltäglich ist es. Aber de facto sind die meisten anderen Postings dieses Blogs auch kein Posting wert. Wie dem auch sei: Jeder kennt dieses warme, wohlige Gefühl, wenn man sich an eine Zeit erinnert, die wirklich, wirklich gut gewesen ist. Meistens jedoch, auch das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1119&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong><a href="http://www.felix-bloch-erben.de/uploads/images/news/stuecke/nostalgie.jpg"><img class="alignleft" title="Irgendeine Jahreszeit ihres Lebens..." src="http://www.felix-bloch-erben.de/uploads/images/news/stuecke/nostalgie.jpg" alt="" width="200" height="301" /></a>sad. </strong>Eigentlich ist das Phänomen gar kein eigenes Posting wert, so alltäglich ist es. Aber de facto sind die meisten anderen Postings dieses Blogs auch kein Posting wert. Wie dem auch sei: Jeder kennt dieses warme, wohlige Gefühl, wenn man sich an eine Zeit erinnert, die wirklich, wirklich gut gewesen ist. Meistens jedoch, auch das kennt man, war sie zwar gut, aber keineswegs so, wie man sie in Erinnerung hat. Wenn man sie sich heute vor Augen ruft, war die Musik auf der Party großartig, die Atmosphäre fiebrig und voller Sex, drogengeschwängert außerdem &#8211; trotzdem dachte man damals am nächsten Morgen nur: Naja, war ganz nett. Ebenso täuschen sich wohl die meisten der von <a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/autorinnen/" target="_blank">Julius</a> zurecht so leidenschaftlich gehassten Leute, die jedes Jahr davon sprechen, dass der letzte Sommer, der </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»<a href="http://www.myspace.com/zigarettenmaedchen" target="_blank">Sommer ihres Lebens</a></span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« war. (In ihrer Erinnerung unterscheiden sie sich dann nur unwesentlich von den hier abgebildeten Spaßvögeln, die den Mützen nach offenbar gerade den Herbst ihres Lebens durchmachen. Ja, auch wenn man kein Misanthrop ist, weiß man: Wer ein solches Bild im Kopf hat, erinnert sich falsch und hat zu oft <em>Amélie</em> gesehen. Nicht umsonst ist es das erste Bild, das man findet, wenn man </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Nostalgie</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« googlt.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">)</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Michael Chabon, dessen <em>Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier &amp; Clay</em> <a href="http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/05/14/verdammt-gute-saetze-001/" target="_blank">hier</a> bereits erwähnt wurde, hat sein Debüt</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">, <a href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TQN437MZL._SL500_AA240_.jpg" target="_blank"><em>Die Geheimnisse von Pittsburgh</em></a>, u.a. diesem Phänomen gewidmet. Der <em>Coming-of-Age</em>-Roman erzählt von einem ebenfalls fiebrigen, von Hitze flirrenden Sommer, in dem Art, die Hauptfigur, seine Jugend hinter sich lässt, gerade indem er seine sexuelle Orientierung über Bord wirft und in einen überhitzen Strudel aus wirren Gefühlen, Sex, na klar, und schließlich Gewalt gerät. Seine gesamte Geschichte erscheint in einem anderen Licht, als er mit dem letzten Satz des Textes resümiert: </span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Zweifellos entspringt dies alles nicht wahren Erinnerungen, sondern ist das verderbliche Werk der Nostalgie, die die Vergangenheit verwischt, und zweifellos habe ich wie gewöhnlich alles übertrieben.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Das bringt&#8217;s gut auf den Punkt &#8211; auch wenn hieraus eigentlich nichts zu lernen ist. Denn schließlich weiß man nicht, wann die verflixte Nostalgie zuschlägt. Aber vielleicht ist das auch gar nicht so schlecht&#8230;</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><em>Michael Chabon: Die Geheimnisse von Pittsburgh, übers. v. Denis Scheck, Köln: Kiepenheuer &amp; Witsch 1988, S. 306.</em>]</span></p>
Posted in Von Klügeren lernen Tagged: Erinnerung, Literatur, Nostalgie, Party <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1119/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1119/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1119/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1119/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1119/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1119/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1119/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1119/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1119/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1119/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1119&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">sad</media:title>
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		<title>[In eigener Sache 005: Aus dem Metadiskurs mitten in den Diskurs</title>
		<link>http://klammeraufklammerzu.wordpress.com/2009/07/20/in-eigener-sache-005/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 17:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics!]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Gelaber]]></category>
		<category><![CDATA[Graphic Novel]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[sad. Sowas, sowas, da bin ich gedisst worden, um dieses schöne Wort zu benutzen, und ich kann es mir nicht verkneifen, zurückzukeifen &#8211; der Stolz, man sehe ihn mir nach. 
In meinem Artikel »Comics als Literatur« in der letzten Ausgabe der Reddition untersuche ich diskursanalytisch  jene Form der Aufwertung, die die Rede über Comics an [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1102&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong><a href="http://comickabinett.blogspot.com/2009/07/comics-und-literatur.html"><img class="alignleft size-full wp-image-1103" title="Comics 002 - Comickabinett-Logo" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/07/comics-002-comickabinett-logo.jpg?w=210&#038;h=378" alt="Comics 002 - Comickabinett-Logo" width="210" height="378" /></a>sad. </strong>Sowas, sowas, da bin ich gedisst worden, um dieses schöne Wort zu benutzen, und ich kann es mir nicht verkneifen, zurückzukeifen &#8211; der Stolz, man sehe ihn mir nach. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">In meinem Artikel </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Comics als Literatur</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« in der letzten Ausgabe der <em><a href="http://www.reddition.de/" target="_blank">Reddition</a> </em>untersuche ich diskursanalytisch  jene Form der Aufwertung, die die Rede über Comics an den Diskurs über Literatur anschließt. Natürlich muss man dies tun, ohne selbst zu werten. Eine einzige, winzig Wertung habe ich mir jedoch erlaubt, vor allem wegen des Publikationskontextes: Der Essay schließt mit dem folgenden Absatz: </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">All diese Bemühungen um eine Neu-Etikettierung ernsthafter, längerer Comics haben dazu geführt, dass Graphic Novels nicht nur als das </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›gute Absatzzahlen verheißende Genre der Zukunft‹ gehandelt werden: </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›Als Graphic Novels sind Comics Kunst geworden‹, meint Sabine Horst, und Tomas Lindemann präzisiert: </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›Die gezeichneten Romane sind nun Literatur.‹ Zu hoffen ist, dass sie es bleiben.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Die letzten drei Sätze waren die einzigen, die aus dem Heft in der eigentlich sehr netten <a href="http://comickabinett.blogspot.com/2009/07/comics-und-literatur.html" target="_blank">Sendung über Comics und Literatur</a> des Comickabinetts (<a href="http://www.fsk-hh.org/" target="_blank">Freies Sender Kombinat</a>, 5.7.2009) zitiert wurden &#8211; nur leider aus dem Kontext gerissen, um den allerletzten Satz als typisches Beispiel einer Aufwertung von Comics zu verwenden, um die sich das <em>Redditions</em>-Heft insgesamt sehr offensichtlich bemüht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Das finde ich nicht nur ein bisschen frech, sondern auch unnötig. Denn der Satz bezieht sich auf die Verkaufsentwicklungen und den Umstand, dass verstärkt über Comics gesprochen wird, und nicht auf etwas Unbestimmtes wie die </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›Literarizität‹</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> von Comics</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">. Das geht aus dem Kontext eindeutig hervor &#8211; vorausgesetzt man hat den Wisch zur Gänze gelesen. Darüber hinaus halte ich</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Literatur</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> für einen Begriff, den man nur schwer, vielleicht sogar gar nicht äquivalenzdefinitorisch aufschlüsseln kann &#8211; siehe Aufsatz. Ach, sorry, der wurde ja nicht ganz gelesen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Schön fand ich es aber, dass genau die Entwicklungen, die ich auch nachgezeichnet habe, in der </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Diskussion</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">‹</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> zwischen </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Jan-Frederik Bandel, </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Martin tom Dieck, </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Ole Frahm, </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Sascha Hommer, </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Markus Huber und Marlene Krause bis ins Detail wieder aufgegriffen wurden.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> Für </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»durchaus diskutabel</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« wurde freundlicherweise auch die Jubiläumsausgabe der <em>Reddition</em> insgesamt erachtet, und zwar als Essaysammlung von </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»gebildeten Fans</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">, denen gegenüber sich die Diskutierenden bescheidenerweise als </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Spezialisten</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">darstellten</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Diese bezogen sich auf den Diskurs interessanterweise nicht &#8211; wer hätte das gedacht -, um ihn zu analysieren, sondern &#8211; tadaa &#8211; um zu werten: Zunächst rügte man den Aufwertungsdiskurs um Comics, die hierdurch ihr </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">›widerspenstiges Potential‹</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> verlieren würden. Das ist angesichts der Tatsache, dass die Diskutierenden selbst zum großen Teil aus dem Feld der Comic-Prodution kommen, eine Argumentation aus dem autonomen Teilfeld heraus. Und so wird mit Enthüllungsgestus darlegt, dass das Label </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Graphic Novel</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">« ein Marketinginstrument ist usw. usf. Das ist ganz richtig, ebenso die Feststellung, dass Comics im feuilletonistischen Diskurs in die Nähe zur Literatur und zur bildenden Kunst gestellt werden. Dass mehr Geld in die Kassen der Produzenten fließt &#8211; so fällt dann doch auf &#8211; ist gar nicht so schlecht (mehr sollte mein wertender Satz, der im [wissenschaftlichen] <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1119/ts1119.php" target="_blank">transcript-Comicfoschungssammelband</a> übrigens nicht mehr auftaucht, auch gar nicht sagen). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Weitere Inkonsequenzen in den Beiträgen der Diskutierenden ließen sich aufzählen, das ist jedoch, um einen Begriff aus der Diskussion zu verwenden, </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»müßig</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">. Na gut, einen noch: Erstaunlich, der Begriff </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Literatur</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> findet sich ja auch im Namen der Hamburger </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»Arbeitsstelle für graphische Literatur</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">«, die Ole Frahm mitinitiiert hat. Aber, so wird festgestellt, das ist schon in Ordnung, denn der Begriff ist so schön bedeutungsoffen. Naja, jetzt ist aber Schluss. Obwohl, einen noch: Über Marketingstrategien von Verlagen wurde bereits kräftig hergezogen, doch man konnte es sich am Ende der Sendung nicht verkneifen, für die eigenen Produkte ebenso kräftig die Werbetrommel zu rühren. Seltsam? Ich find&#8217;s nicht schlimm (ebenso wenig wie Bewertungen), trotzdem sollte man beim nächsten Mal vielleicht darauf achten, in welchem Stockwerk man ist, bevor man sich weit aus dem Fenster lehnt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">So, genug beleidigte Leberwurst gespielt&#8230;]</span></p>
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		<title>[Diabetes als Ausrede 001: Lassen Sie sich hängen!</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 22:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankes Zeug]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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		<description><![CDATA[jf. Eines ist doch sicher und dazu noch ein echter Klassiker: Das Leben ist nicht fair – und schon gar nicht aus der Sicht eines Zuckerkranken. Gezwungen, ein durchschnittliches Lebens zu fristen, bestehend aus den drei Hauptteilen Schule, Ausbildung und Arbeiten, ist man zusätzlich genötigt, sich alle paar Stunden eine Nadel in den Finger oder [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1085&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1087" title="DiabetesLogo" src="http://klammeraufklammerzu.files.wordpress.com/2009/07/diabetes-0011.jpg?w=200&#038;h=301" alt="DiabetesLogo" width="200" height="301" />jf.</strong> Eines ist doch sicher und dazu noch ein echter Klassiker: Das Leben ist nicht fair – und schon gar nicht aus der Sicht eines Zuckerkranken. Gezwungen, ein durchschnittliches Lebens zu fristen, bestehend aus den drei Hauptteilen Schule, Ausbildung und Arbeiten, ist man zusätzlich genötigt, sich alle paar Stunden eine Nadel in den Finger oder ein Stück Bauchschwarte zu stecken und sich eine Flüssigkeit zu spritzen, die nach einer Mischung aus Neuwagen und heiß gelaufenem Gameboy riecht. Zusätzlich wird man langsam paranoid, da man auch noch den ›normalen‹ Menschen dabei zusehen muss, wie sie alles futtern können, ohne ihren Körper anschließend verletzen zu müssen. Bald schon fragt man sich: Warum muss das so sein? Wer hat das entschieden? Wie auch immer: Es ist klar, dass einem Diabetes-Typ-1-Patienten (also nicht die Oppas mit Altersdiabetes) mit dem Geschenk des Lebens gleichzeitig ein ganz übler Streich gespielt wurde.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Der Patient und Ko-Autor, der gerne anonym bleiben möchte, lebte die ersten Jahre mit der elfjährig erworbenen Krankheit irritiert vor sich hin, immer mit dem Gefühl, von einer höheren Macht ungerecht behandelt worden zu sein. Bis ihm als Freund der Mathematik eine ganz einfache, recht logische Formel in den Schoß fiel:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Für Diabetes des Typs 1 gilt nämlich: Problem = Lösung</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Wenn man nämlich schon völlig unverschuldet an einer nervigen Krankheit leidet, dann sollte man die Prozentzahl, die das Leben einschränkt (50 %, und zwar zu 50 % behindert), durch einen alternativen Lebensentwurf ausgleichen. Die Prämisse, von der auszugehen ist, muss – angesichts individueller Vorstellungen zur Lebensgestaltung – allgemein gehalten sein, vielleicht in etwa so: Es ist nicht verkehrt, nein, sogar gut und richtig, das Leben zu einem Teil, der sich an der oben genannten Zahl orientiert, in Faulheit zu verbringen. Oder zumindest – wenn das schlechte Gewissen so weniger stark zuschlägt – als Freizeit der eigenen Gestaltung überantworten zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig, Erwerbsarbeit zumindest in der Phase der entweder motivationsdurchströmten oder völlig motivationslosen Phase der (Post-)Adoleszenz möglichst weiträumig zu umgehen, da diese den Faktor darstellt, der den durch ihre bloße Existenz gerechtfertigten Ausgleich der Krankheit kompliziert macht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Der Patient, der im Übrigen – und das tut hier wirklich nicht, aber auch gar nichts zur Sache – drei Katzen beherbergt, darunter auch den sogenannten Koloss-Kater, hat hierzu verschiedene Strategien entwickelt. Die wichtigste ist die folgende: Um das Eintreffen des noch anstrengenderen Lebensstatus möglichst weit hinauszuzögern, bietet es sich zunächst an, möglichst viele Schulen und Schulstufen zu besuchen, jedoch keine mit einem Abschluss zu verlassen. Probieren Sie also, eine Jahrgangsstufe so oft zu wiederholen, wie nur möglich. Und es ist einiges möglich: Der Patient, der hier ein glänzendes Vorbild darstellt, beginnt aktuell mit seinem 17. Schuljahr. Doch passen Sie auf: Denken Sie immer daran, dass Ihre Eltern nur bis zu ihrem 25. Lebensjahr unterhaltspflichtig sind, vorausgesetzt, sie befinden sich in einer ›Ausbildung‹! Zudem resultieren aus Ihrem Verhalten gegebenenfalls innerfamiliäre Probleme, unter Umständen zudem Schuldgefühle. Es bietet sich deshalb an, adäquate Rechtfertigungsstrategien zu entwickeln, etwa der folgenden Art: Ein Vater, der die Songwriter des Hits »<a href="http://www.youtube.com/watch?v=JCF4wrjItRg" target="_blank">Lifestyle of the Rich and the Famous</a>« auf ihrer CD mit dem lässigen Mittelalter-Font nur als »Good Karotte« entziffert, hat nichts anderes verdient.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">In der nächsten Folge: Wie setzt man Diabetes als Ausrede im Alltag ein &#8211; und welche Schwierigkeiten können dabei auftreten? Illustriert mit einigen merkwürdigen Beispiele des Patienten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Bitte messen sie jetzt ihren Blutzucker und injizieren sie sich vorsichtshalber 25 Einheiten Insulin. Das gute Lantus. Nicht das Kurzzeitinsulin. Oh Mann, das weiß man doch. Aktueller HbA<sub>1C</sub> = 6,2]</span></p>
Posted in Krankes Zeug Tagged: Krankheit, Party, Trash <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1085/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1085/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1085/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1085/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1085/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1085/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1085/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1085/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1085/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/klammeraufklammerzu.wordpress.com/1085/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=klammeraufklammerzu.wordpress.com&blog=5248877&post=1085&subd=klammeraufklammerzu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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